Lagonda SUV-Concept in Genf 2009

Lagonda Concept in Genf 2009

— 04.03.2009

Schwere Wiedergeburt

Überraschung am Lac Léman: Aston Martin rollt beim 79. Genfer Salon den Allradler Lagonda Concept auf den Messestand. Ein "Avantgarde Luxury Car" für Kunden außerhalb des Sportwagensektors.

Mal wieder was Neues in der bunten Welt der Fahrzeuggattungen: ALC – Avantgarde Luxury Car – heißt die aktuelle Kreation. Wenn Sie sich fragen, was das nun wieder bedeuten soll, dann haben sie den Lagonda Concept vermutlich noch nicht gesehen. Aston Martin stellt die hochbeinige Studie auf dem 79. Genfer Auto Salon vor und will so gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Erstens soll die Marke Lagonda wieder auferstehen, zweitens wollen die britischen Edelautobauer künftig auch in anderen Segmenten um zahlungskräftige Kunden buhlen. Porsche hat einst mit dem Cayenne vorgemacht, wie das funktioniert. Schon im Sommer 2008 ließ Dr. Ulrich Bez, Chef von Aston Martin, wissen: "Aus Untersuchungen schließen wir, dass die Wiederbelebung der Marke Lagonda es uns erlaubt, Autos zu bauen, die einen anderen Charakter als Sportwagen besitzen." Nun scheint die Zeit gekommen, der Welt das passende Auto zu präsentieren, das deutlich in Richtung Super-SUV weist.

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Bekannterweise gibt es bei Aston Martin nicht die passende Basis, einen Allradler auf die Beine zu stellen. Also hat Dr. Bez bei Mercedes eingekauft: Der Lagonda Concept bedient sich der technischen Plattform des Mercedes GL, und damit ist auch schon klar, wie wuchtig der Wagen bei aller Eleganz seiner Karosserie daherkommt. Das liegt nicht nur an den riesigen 22-Zöllern, die das ALC noch ein bisschen höher über Bodenniveau heben. Die Optik des mächtigen Briten beschreibt Marek Reichman, Chefdesigner bei Aston Martin, als Mischung aus fließenden Formen und harten Linien. Das trifft es perfekt.

Unter Dampf gesetzt wird die Studie, die innerhalb von zwei bis drei Jahren in Serie gehen könnte, von einem V12 aus dem Aston-Martin-Regal. Weitere Antriebsvarianten wie FlexFuel-Motoren, Hybrid-Lösungen oder sogar Diesel haben die Engländer für die Zukunft der bereits 1899 gegründeten Marke Lagonda angedacht. Aber auch damit wird es den Passagieren an nichts fehlen: Vier Einzelsitze und hinten so viel Platz wie im First-Class-Flieger laden zum entspannten Reisen ein. Oder wie Dr. Ulrich Bez es sagt: "Ein Aston Martin will gefahren werden, ein Lagonda braucht ein Ziel." Das ist ja dann jetzt auch hinsichtlich der Fahrzeuggattung vorgegeben.

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