Lagonda Concept in Genf 2009 — 04.03.2009
Schwere Wiedergeburt
Überraschung am Lac Léman: Aston Martin rollt beim 79. Genfer Salon den Allradler Lagonda Concept auf den Messestand. Ein "Avantgarde Luxury Car" für Kunden außerhalb des Sportwagensektors.
Auf einen Blick: Die Stars des Genfer Autosalon 2010
Bekannterweise gibt es bei Aston Martin nicht die passende Basis, einen Allradler auf die Beine zu stellen. Also hat Dr. Bez bei Mercedes eingekauft: Der Lagonda Concept bedient sich der technischen Plattform des Mercedes GL, und damit ist auch schon klar, wie wuchtig der Wagen bei aller Eleganz seiner Karosserie daherkommt. Das liegt nicht nur an den riesigen 22-Zöllern, die das ALC noch ein bisschen höher über Bodenniveau heben. Die Optik des mächtigen Briten beschreibt Marek Reichman, Chefdesigner bei Aston Martin, als Mischung aus fließenden Formen und harten Linien. Das trifft es perfekt.Unter Dampf gesetzt wird die Studie, die innerhalb von zwei bis drei Jahren in Serie gehen könnte, von einem V12 aus dem Aston-Martin-Regal. Weitere Antriebsvarianten wie FlexFuel-Motoren, Hybrid-Lösungen oder sogar Diesel haben die Engländer für die Zukunft der bereits 1899 gegründeten Marke Lagonda angedacht. Aber auch damit wird es den Passagieren an nichts fehlen: Vier Einzelsitze und hinten so viel Platz wie im First-Class-Flieger laden zum entspannten Reisen ein. Oder wie Dr. Ulrich Bez es sagt: "Ein Aston Martin will gefahren werden, ein Lagonda braucht ein Ziel." Das ist ja dann jetzt auch hinsichtlich der Fahrzeuggattung vorgegeben.

































