Lamborghini Aventador J.S. 1 Edition von Mansory

Lamborghini Aventador J.S. 1 Edition von Mansory

— 25.02.2016

Kunstwerk aus Carbon

Edles Einzelstück: Mansory hat einen Lamborghini Aventador 750-4 Superverloce exklusiv für den Milliardär James Stunt umgebaut. Resultat: die J.S. 1 Edition mit Carbon-Außenhaut.

Warum sollte man sich für viel Geld sein eigenes Auto fertigen lassen, obwohl man schon Dutzende edler Teile in der Garage stehen hat? Weil man es kann. Zumindest als Multimilliardär, wie es der Kunsthändler James Stunt einer ist. Der Brite bekam vom Sportwagen-Spezialisten Mansory einen Lamborghini Aventador 750-4 Superveloce zu einem One-off-Kunstwerk aus Carbon umgebaut, das seine Initialen im Namen trägt: Aventador J.S.1 Edition.

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Das Unikat im Stil eines Tarnkappenbombers umhüllt ein maßgeschneidertes Kohlefaserkleid. Angefangen bei der neu gestalteten Aventador-Front mit der markanten Schürze, einer neuen Spoilerlippe und optimierten Lufteinlässen, die eine bessere Belüftung des Motorkühlers garantieren. Angenehmes Nebenprodukt ist ein gesteigerter Abtrieb, der bei diesen Daten wirklich nicht schaden kann: 830 statt vorher 750 PS, 750 statt 690 Nm maximale Schubkraft, 355 km/h Spitze, der Sprint von 0 auf 100 in atemberaubenden 2,7 Sekunden. Bis 200 km/h vergehen lediglich 8,4 Sekunden, und beim Sprint von 0 auf 300 nimmt der Mansory-Lambo seinem italienischen Serienpendant sechs Zehntel ab: 23,4 dauert es genau.

Tuning und Exoten in Genf

Die Zusatzpower gewinnt der Aventador J.S. 1 Edition mithilfe einer Power-Box, eines Sportluftfilters sowie eines komplett neuen Abgassystems mit Krümmer, Endschalldämpfer und Endrohren. Sowohl die Fronthaube als auch die vorderen Kotflügel werden durch hochwertige Carbonteile ersetzt. Neue Seitenschweller führen dem Mittelmotor und den Hochleistungsbremsen neue Luft zu und bringen mit dem Diffusor hinten und dem nochmals vergrößerten Heckspoiler aerodynamischen Vorteile. Das Gesamtgewicht im Vergleich zum Lamborghini Aventador Superveloce sinkt durch das exklusive Carbon um insgesamt 50 Kilo.

Spektakuläre Car Fails

James Stunt ist im Fichtelgebirge beileibe kein Unbekannter. Schon 19 Mal ließ der Feingeist zuvor bei Mansory ein Luxusauto veredeln – von Range Rover, Bentley, Rolls-Royce oder eben von Lamborghini. Diesmal ließ er sich beim Umbau seines Kampfstiers vom Lambo Veneno inspirieren, der ab 2013 zum 50-jährigen Firmenjubiläum nur viermal zum Stückpreis von drei Millionen Euro netto gebaut wurde. Der Preis für den Aventador J.S.1 Edition wurde nicht bekannt, darüber wurde beim Auftrag von Milliardär Stunt aber auch sicher nicht nachgedacht. Warum? Weil er es kann.

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Supersportwagen

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