Lamborghini Aventador LP 700-4 Roadster: Fahrbericht

— 01.02.2013

So fährt der offene Aventador

AUTO BILD war mit dem Lamborghini Aventador Roadster unterwegs. Im Nacken brüllen 700 PS – und irgendwie zieht's. Erster Fahrbericht!



Der Lamborghini Aventador LP 700-4 Roadster macht einen so soliden Eindruck, als sei er aus einem Stück gefräst. Die 1,13 Meter flache Silhouette wirkt von der Seite wie ein frisch gefrosteter Mix aus UFO und Frisbee. Unter der verglasten Motorhaube des Lambo treiben zwölf Zylinder ihr Unwesen. Die 700 PS werfen erst bei 8500 Touren das Handtuch und heizen den vier angetriebenen Rädern bei abgeschaltetem ESP so lange ein, bis der letzte Grashalm am Wegesrand nach Profumo Pirelli duftet.

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Dieses Heck hat's in sich: Drei Sekunden bis Tempo 100, Spitze 350 km/h, Normverbrauch 16 Liter.

Knapp 2000 Touren sind für den 6,5-Liter-V12 nur eine beiläufige Dehnübung, doch das Publikum reagiert begeistert auf die akustische Anmache. Dann springt die Ampel auf Rot, die Start-Stopp-Automatik lässt das Brüllwerk abrupt verstummen. Keine Frage – für große Auftritte ist man mit dem 2,26 Meter breiten Italiener bestens gerüstet. Allerdings beginnt bei jedem Stopp ein Frage-und-Antwort-Spiel. "Leistung?" 700 PS und 690 Nm Drehmoment. "Was passiert, wenn du Stoff gibst?" Null bis 100 km/h in drei Sekunden glatt, Spitze 350 km/h, Normverbrauch 16 Liter, der Zylinderabschaltung sei Dank. "Preis?" 357.000 Euro, plus Extras.

Lamborghini Aventador LP 700-4 Roadster

Lamborghini Aventador LP 700-4 Roadster Lamborghini Aventador LP 700-4 Roadster Lamborghini Aventador LP 700-4 Roadster

Die bunten Instrumente erinnern eher an eine Atari-Spielekonsole als an einen Supersportwagen.

Das Interieur erzeugt gemischte Gefühle: Die bunten Instrumente erinnern eher an eine Atari-Spielekonsole als an einen Supersportwagen. Die unübersichtliche Karosserie macht einen Einweiser oder Parksensoren samt Rückfahrkamera (4165 Euro) fast zwingend erforderlich. Und die dünn aufgepolsterten Schalensitze funktionieren in Verbindung mit der knochentrockenen Feder-Dämpfer-Abstimmung primär als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Physiotherapeuten. Anders als der Murciélago Roadster, dessen Verdeckmechanismus ungefähr so leicht zu knacken war wie Rubiks Zauberwürfel, besitzt der offene Aventador zwei herausnehmbare und knapp zwölf Kilo leichte Dachhälften, die sich mit etwas Übung im Kofferraum verstauen lassen. Der Raum für Koffer geht dann allerdings gegen null, und nicht nur bei versenkter Mini-Heckscheibe zieht es im Cockpit mörderisch.
Georg Kacher mit dem Lamborghini Aventador LP 700-4 Roadster auf den Spuren von Ernest Hemingway: Den kompletten Fahrbericht lesen Sie ab 1. Februar in AUTO BILD 5/2103!

Autor: Georg Kacher

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