Lamborghini Gallardo

Lamborghini Gallardo Lamborghini Gallardo

Lamborghini Gallardo

— 01.04.2003

Süß und gewitzt

Lamborghini erweitert sein Angebot im Segment der Supersportwagen. Die Zutaten dafür sind viel versprechend: Fünfliter-V10, 500 PS, 309 km/h.

Eigenartige Attribute, mit denen Lamborghini für seine neueste Kreation wirbt: süß und gewitzt. Doch seit Audi für die Geschicke von Lamborghini auf dem internationalen Automobilmarkt verantwortlich zeichnet, geht es der italienischen Sportwagenmarke besser als je zuvor. Da können solche Experimente nicht wirklich schaden.

Der Bestseller Murciélago stand Pate bei der Gestaltung des kleineren Bruders Gallardo. Dieser soll es mit der etablierten Konkurrenz aus Zuffenhausen und Maranello aufnehmen. Die Gene des Vaters sind unverkennbar. Der nur 4,30 Meter lange Keil trägt seinen fünf Liter großen Zehnzylinder mitschiffs, bei 7800 Kurbelwellenumdrehungen werden 500 PS freigesetzt. Probleme, diese auf die Straße zu übertragen, werden dem Gallardo nicht begegnen. Mit Hilfe des Allradantriebs und des Sechsgang-Getriebes – wahlweise mit Schalt-Wippen hinter dem Lenkrad anwählbar – kratzt der Mini-Lambo beim Spurt von null auf 100 an der Vier-Sekunden-Marke.

Um die maximal 309 km/h schnelle Aluminium-Flunder entsprechend souverän wieder zum Stillstand zu zwingen, verfügt die leistungsstarke Achtkolben-Bremsanlage an der Vorderachse über 365 Millimeter, an der Hinterachse über 335 Millimeter messende, innen belüftete Bremsscheiben. Passend zum futuristisch-kantigen Kleid spielt Lamborghini einen Trumpf betont offensiv: den Preis-Joker. Rund 139.000 Euro sind in Relation zu Extravaganz und Performance akzeptabel. Und das ist in der Tat sehr gewitzt.

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