Lamborghini LP560 GT3 von Reiter — 23.07.2009
Reiter im neuen Lamborghini Sattel
Den ersten öffentlichen Test hat der Reiter Engineering Lamborghini GT3 bereits überstanden. Nun soll er auf den Rennstrecken der Welt punkten. Mit dem neuartigen Aerodynamik-Paket nur eine Frage der Zeit.
Ein völlig neues Konzept steht auf vier Rädern. Die Basis des Reiter
Lamborghini LP560 GT3 besteht aus dem Serienmodell LP560-4. Allerdings hat er ein neues Herz. Der 5,2 Liter-V10-Motor bringt satte 570PS (419,2 kW) bei 8000 U/min auf die Straße. Mit 540 Nm
Drehmoment bei 6500 U/min wird auch die Durchzugskraft des Italieners deutlich. Ein EFI Euro 12 ECU Motorsteuergerät sorgt für das Management des Rennmotors. Reiter will mit seinem neuen Fahrzeug an die Erfolgsgeschichte seiner bisherigen
Sportwagen nach GT3-Reglement anknüpfen. Gerade einmal 1190 Kilogramm bringt der rassige Sportwagen auf die Waage. Das liegt vor allem an der Spaceframe-Struktur in Aluminium-Leichtbauweise. Außerdem sind die Front- und Heckpartie als auch die Seitenschweller aus Carbonmaterial gefertigt.
Verbesserte Komponenten
Mehr Leistung: Der Lamborghini Gallardo GT3 hat 570 PS bei 8000 Umdrehungen pro Minute.
Aber auch die Fahrwerkskinematik, also die Bewegung von Komponenten wie Federbeinen oder Radträgern, ist überarbeitet. Auch die Aerodynamik ist verbessert, arbeitet jetzt noch effizienter. Das Konzept knüpft an die High-Downforce-Philosophie des Vorgängers an. Frontsplitter und vollkommen geschlossener Unterboden in Sandwichbauweise sorgen für ordentlichen Abtrieb. Durch den Mittelmotor lässt sich eine optimale Gewichtsverteilung realisieren: 43 Prozent auf der Vorder- und 57 Prozent auf der Hinterachse. Auch bei den Reifen wurde nicht gerade geknausert. So erreicht Reiter besseren
Grip durch Größen von 270/650-18 vorn und 310/710-18 hinten. Die Evo-Ausführung des Holinger-Renngetriebes ermöglicht es, die Schaltzeiten zu halbieren. Ab September 2009 können Interessenten den neuen GT3 testen.
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