Protoscar LAMPO Showcar

Lampo in Genf 2009

— 22.01.2009

Kraftwerk inklusive

Lampo, nicht Lambo. Volt statt PS, stille Pferde statt brüllender Stiere. Das ist der Elektro-Sportwagen der Schweizer Techniker-Schmiede Protoscar. Ein Prototyp, der so nie kommen wird, aber 2009 in Genf stehen wird.

Lampo, klingt irgendwie mehr nach einer Designerleuchte als nach einem Sportwagen. Und doch will die Schweizer High-Tech-Schmiede Protoscar auf dem Genfer Salon 2009 zeigen, was möglich ist, wenn unter der Haube elektrisierte Pferdchen werkeln. Im Fall des Lampo sind es 272 PS, die von zwei Elektromotoren mobil gemacht werden. Dabei sitzt je ein Aggregat an der Vorder- und an der Hinterachse, aus dem Stand stehen satte 440 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung. Die abgasfreie Power für 200 Kilometer Reichweite bezieht der offene Zweisitzer aus einem Lithium-Ionen-Batterie-Pack, der an jeder Steckdose neue Energie ziehen kann. Bei jedem Bremsvorgang gewinnt der Lampo Energie zurück. Fahrleistungen oder Abmessungen verschweigen die Tüftler aus dem Tessin aber noch. Konkurrenten wie der Tesla Roadster oder der Dodge Circuit EV müssen jedoch nicht in Erfurcht erstarren, bisher ist der Lampo ein Prototyp, der nicht für die Serienfertigung gedacht ist. Ein erster Test soll bei einer Elektroauto-Rallye in Norwegen von Oslo nach Stavanger erfolgen, danach will Protoscar seinen Kenntnisse an andere Autobauer verkaufen.

Energie wird gleich mitgeliefert

Die Schweizer gehen aber noch einen Schritt weiter. Passend zum Elektroauto haben sie eine Photovoltaik-Anlage entwickelt, die aus Sonnenenergie bis zu 18.000 Kilowattstunden liefern soll. Im Fall des Lampo würde das für 50.000 abgasfreie Kilometer pro Jahr reichen und zwölf Tonnen CO2 einsparen, behauptet Protoscar. Und das angeblich günstiger als mit einem Diesel oder Benziner.

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