Lancia auf der IAA 2011 — 30.08.2011
Mit Chrysler im Geiste
Kurz vorm Marktstart will Lancia auf der IAA 2011 die Neulinge Thema und Voyager ins rechte Licht rücken. Flankiert werden sie vom Trio Flavia, Ypsilon und Delta.
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Ebenfalls ein Chrysler im Lancia-Kleid ist der Voyager, Nachfolger des Phedra. Ab Oktober rollt der 5,21 Meter lange Van wahlweise mit einem 287 PS starken 3,6-Liter-Benzinmotor oder einer 2,8-Liter-Dieselvariante mit 163 PS zu den Kunden. 7,9 Liter soll der Voyager mit dem Selbstzünder verbrauchen, 10,8 Litern mit dem Benziner. Beide Motoren erfüllen Euro-5. Für die Optik spendieren die Italiener dem Ex-Ami unter anderem eine neue Frontpartie mit markantem Kühlergrill und Lancia Logo, seitlich umlaufende Stoßfänger, großflächigen Frontscheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht und stoßfängerintegrierte Nebelscheinwerfer. Zur Serienausstattung gehören unter anderem Ledersitze, ein beheizbares Lederlenkrad und beheizbare Sitze. Die fünf Sitze der zweiten und dritten Reihe lassen sich ebenerdig im Fahrzeugboden versenken. Zu den Preisen von Thema und Voyager sagt Lancia noch nichts.
Fiat auf der IAA
Und auch das Flavia Cabrio bringt Lancia mit nach Frankfurt. War eine Markteinführung in Deutschland bei seinem Messe-Debüt in Genf noch nicht final entschieden, steht nun sogar schon die Motorisierung fest: Ein 175 PS starker, 2,4-Liter-Benziner wird das 4,9 Meter lange Cabrio mit dem Softtop antreiben. Das Aggregat ist an eine Sechsgang-Automatik gekoppelt und in Kombination mit der "all inclusive"-Ausführung dürfte sich hier ein waschechter Cruiser nach amerikanischem Vorbild präsentieren. Eigentlich kein Wunder, handelt es sich beim Flavia doch eigentlich um den Chrysler 200 und somit um den Nachfolger des Sebring.Weniger zum Cruisen denn dem sparsamen Alltagseinsatz verpflichtet zeigen sich die beiden neuen Motoren im Delta. Die neue Einstiegsmotorisierung markiert nun ein 1,6-Liter-Turbodiesel mit 105 PS, die wohl umweltschonendste Antriebsart bietet der neue 1.4 TurboJet LPG. Der 120 PS starke Motor kann sowohl mit Benzin als auch mit Autogas betrieben werden, beschleunigt den Lancia Delta in 9,8 Sekunden auf Tempo 100 und macht ihn immerhin 195 km/h schnell. Zu Fahrleistungen und Verbräuchen des neuen Delta 1.6 jtd Multijet macht Lancia bislang keine Angaben. Auch der neue Ypsilon ist wieder mit von der Partie. Die Italiener sind so stolz auf ihren feschen Zwerg, dass sie ihn einfach nicht zuhause lassen konnten.
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Kommentare zum Artikel (21)
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Lancia wird wieder stärker werden. Die Zusammenarbeit mit Chrysler trägt erste Früchte und spätestens in den nächsten Modellgenerationen wird das beste aus beiden Welten zusammen fließen:
http://www.youtube.com/watch?v=rkOrjcRHJ_M&feature=player_embedded
VW hat das gleiche gemacht beim K70!
Es wurde nur das VW Logo drauf geklebt
statt NSU!Und alle fanden das Prima!
Also ich als Lancia-Fahrer muss doch eines feststellen:
Hier wird über Lancia hergezogen, obwohl es wirklich keinen Grund dazu gibt.
Ich fahre den aktuellen Lancia Delta 1.6 Multijet. Habe vorher schon Fahrzeuge von anderen Marken gefahren. Und es ist definitiv das beste Fahrzeug was ich bis Dato besessen habe. Selbst mein Vater (Audi-Fahrer) ist begeistert.
In Sachen Design ist es definitiv absolut premium. Die Qualität und Zuverlässigkeit ist wirklich gut, und das zu einem wirklich guten Preis/Leistungsverhältnis.
Unter der Lancia-Regie sehen die Chrysler besser aus als vorher.
das problem von lancia war nie das aussehen der autos, sondern ihre qualität. JETZT sind das aussehen und die qualität auf einem, wohl eher niedrigem niveau.
"hey luigi, du schaffst das schon, bald gibte esse geld vom dumme deutsche steuerzahler wegen eure schulde, dann könnte ihr noche 30 jahre weitermake."
Ich gib Lancia maximal noch 10 Jahre... Arrivederci! Bye! Früher stand die Marke immerhin noch für Emotionalität. Heute nur noch für ein aufgetragender Teileträger.