Land Rover Discovery (2016): Sitzprobe

Land Rover Discovery (2016): Sitzprobe

— 28.09.2016

So bequem ist der edle Landy

Mit dem neuen Discovery macht Land Rover einen großen Schritt in Richtung Designerstück. Wie steht es um den Nutzwert? Sitzprobe!

Stattlich ist er immer noch. Besser gesagt: Eigentlich ist der neue Land Rover Discovery sogar noch stattlicher als sein Vorgänger. Fast fünf Meter ist er jetzt lang, das sind 14 Zentimeter mehr als bisher.
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Sitzprobe im Discovery

Wirklich sichtbar ist der Größenzuwachs allerdings nicht. Optisch macht der Discovery deutlich mehr auf Lifestyle und wirkt dadurch zwar wuchtig, aber nicht riesig. Während die bisherige Generation noch mit aufrechtem Grill, großen Scheinwerfern, eher konservativen, geraden Linien an einen klassischen Geländewagen erinnert, kommt der Neue mit schmalen Scheinwerfern, einem dazu passenden Grill, bulligen Stoßfänger, einer schmaleren seitlichen Fensterlinie und einem aufrechten Heck mit LED-Leuchten. Damit ist der Discovery endlich in der Familie angekommen. Nur die Stufe auf dem Dach erinnert deutlich daran, dass es sich um das Modell handelt, das seinerzeit den Raum zwischen dem luxuriösen Range Rover und dem burschikosen Defender (damals nur Land Rover) füllte.

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Der neue Discovery ist auf edel getrimmt

Die dritte Sitzreihe ist nicht nur für Kinder – sie bietet auch Erwachsenen ausreichend Platz.

Mit den Jahren wurde der Discovery immer edler, diese Premium-Linie setzt auch der Neue fort. Das fängt schon beim Einsteigen an: Damit der Fahrer nicht zu sehr in die nochmals um 4,3 Zentimeter aufgebockte Karosserie klettern muss, senkt die Luftfederung den Discovery auf Knopfdruck um vier Zentimeter ab. Im Cockpit angekommen, sehen feine Materialien wie Leder und Holz eher nach Luxusreisen aus als nach Schlammtour. Doch wie wir noch sehen werden, kann der Brite beides. Das Cockpit hat ein klassisches Layout – analoge Skalen vor dem Fahrer und ein 10,2 Zoll großes Zentraldisplay in der Mitte.

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Die Verarbeitung ist gut, der große Unterschied zu den teureren und luxuriöseren Range Rover-Modellen: Die Kunststoffe im unteren Bereich sind etwas gröber, die Fußmatten ebenso. Land Rover will halt weiterhin auch sichtbar eine Geländemarke sein. Vorne und auch in den hinteren beiden Reihen sitzt man sehr bequem. Spätestens jetzt ist klar, warum der Discovery die Stufe im Dach hat: Die Sitzreihen mit Einzelbestuhlung steigen im Siebensitzer wie im Kino nach oben an – und trotzdem ist auch mit 1,86 Metern Körpergröße in Reihe drei noch Platz.

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Cleveres Raumkonzept und viele Ablagen

Die Sitze lassen sich elektrisch umklappen, sogar per Handy-App aus der Ferne.

Richtig clever ist das Raumkonzept: Die Sitze lassen sich elektrisch umklappen. Das geht via Knopfdruck auf dem Display oder sogar per App aus der Ferne! Super also, wenn der Einkauf etwas größer ausfällt und man schon im Supermarkt die Voraussetzungen im Auto schafft. In den bis zu 2500 Liter großen Kofferraum (1231 sind es bei aufgestellter zweiter Sitzreihe) passt ordentlich was rein. Erstmals ist die Heckklappe des Discovery oben angeschlagen – Land Rover verkauft es als praktischen Schutz vor dem Wetter. In der Stadt könnte die große Luke aber auch unpraktisch werden. Eine zweite, ebenfalls elektrische Klappe im Kofferraum selbst schützt das transportierte Gut – oder dient auch mal als Sitzbank mit Überdachung. Der Discovery bietet viele Ablagen für Kleinkram, viele davon versteckt vor fremden Blicken. Besonders nett: Das "Geheimfach" hinter dem Bedienpanel der Klimaanlage und das tiefe Kühlfach unter den Cupholdern.

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Allradantrieb ist immer an Bord

Bei allem Luxus: Der Discovery soll auch weiterhin ein Geländegänger sein. 90 Zentimeter Wattiefe bringt er mit (20 mehr als bislang), 3,5 Tonnen soll er ziehen können. Böschungswinkel von 34 Grad vorne bzw. 30 Grad hinten machen auch Geländetouren möglich. Drei Motoren mit 180 bis 340 PS (immer mit Allrad) bringen ausreichend Leistung. Das werden wir allerdings erst später ausprobieren können. Der neue Discovery startet Anfang 2017 ab 50.500 Euro.

Land Rover Discovery (2016): Sitzprobe

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Fazit

Der Discovery ist zwar stylisher, aber nicht weniger praktisch geworden. Der Preis richtet sich natürlich an besserverdienende Familien, die aber ordentlich Leistung für ihr Geld bekommen.

Stichworte:

Allradantrieb SUV

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