Land Rover Freelander 1.8 Station

Land Rover Freelander 1.8 Station Land Rover Freelander 1.8 Station

Land Rover Freelander 1.8 Station

— 27.04.2004

Der billigste Landy

Das Facelift ist dem Freelander gut bekommen. Der Vierzylinder-Benziner mit 117 PS bleibt bei der englischen Traditionsmarke das Einstiegsmodell.

Karosserie und Antrieb

Seit seinem Debüt 1997 erlebte der Freelander kürzlich die zweite große Überarbeitung. Mit neuen Leuchten vorn und hinten sowie neu ausgestattetem Innenraum nähert er sich der Optik des aktuellen Range Rover, dem Topmodell der Marke Land Rover.

Karosserie und Qualität Vorn ist der Freelander etwas knapp geschnitten. Für Großgewachsene vor allem bei der Innenraumhöhe. Hinten sitzen dagegen auch Erwachsene recht bequem. Die Größe des über eine nach rechts aufschwenkende Hecktüre zugänglichen Gepäckraums liegt am unteren Ende des Klassenüblichen. Die 1920 Euro günstigere Zweitürer-Version des Freelander ist übrigens genauso lang wie der Viertürer. Es fehlen lediglich zwei Türen.

Fahrfreude und Antrieb Der Vierzylinder-Benziner stammt aus Rover-Pkw-Beständen und erfreut mit ausreichendem Temperament. Schaltfaul sollte der Fahrer allerdings nicht sein. Der permanente Allradantrieb bevorzugt die Vorderräder. Die Hinterachse erhält variabel Kraft zugeteilt, wofür eine simple Viskokupplung sorgt. Das funktioniert ausreichend schnell, aber die eifrige Viskokupplung verursacht leichte Verspannungen beim Rangieren.

Fahrleistungen und Kosten

Fahrleistungen In den unteren drei Gängen gibt sich der 1.8i recht temperamentvoll. Ab 140 km/h legt er nur noch zäh zu.

Fahrwerk und Sicherheit Mehr als ABS und zwei Airbags hat der Freelander nicht zu bieten. Aber er fährt sich spurstabil, lenkt jedoch träge.

Geländetauglichkeit Dank zackiger Viskokupplung und zusätzlicher Antriebsschlupfregelung durch Bremseneingriff kommt der Freelander auch auf matschigem Boden recht weit. Das Ende setzt die am Berg überforderte Kupplung, denn eine Untersetzung fehlt.

Komfort Gute Federung, aber ein nicht gerade leiser Motor.

Preis und Kosten Besonders billig und sparsam ist der Freelander 1.8i nicht. Er macht bei den Kosten aber trotzdem Punkte gut, weil er günstig zu versichern ist. Der Dieselmotor kostet 2000 Euro extra.

Fazit und Technische Daten

Fazit Wer in der SUV-Klasse bis 25.000 Euro ausreichend Geländetauglichkeit will, kommt am sympathischen Freelander sowieso nicht vorbei. Allerdings ist die Konstruktion in die Jahre gekommen. Das merkt man am Platzangebot, an der Sicherheitsausstattung und an den Fahrleistungen. Da hat das aktuelle Facelift naturgemäß nicht helfen können.

Wie gefällt Ihnen der Freelander 1.8 Station?

Ob ein Auto letztlich ankommt, wissen nur die Verbraucher selbst – also Sie. Deshalb ist uns Ihre Meinung wichtig. Vergeben Sie eigene Noten für den Land Rover Freelander 1.8 Station. Den Zwischenstand sehen Sie direkt nach Abgabe Ihrer Bewertung.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.