Christian Vietoris

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Lausitzring: DTM vs. GT Masters

— 03.06.2016

Vietoris über den Doppelpack

DTM und GT Masters treffen an diesem Wochenende am Lausitzring aufeinander. DTM bedeutet Dreikampf – GT Masters Markenvielfalt. Christian Vietoris vergleicht die Boliden

Acht Jahre lang mussten die deutschen Motorsport-Fans warten: Nun fahren DTM und ADAC GT Masters zum ersten Mal seit 2008 wieder gemeinsam. Auf dem Lausitzring findet eines der größten Motorsport-Events des Jahres statt. DTM-Pilot Christian Vietoris (27) – am vergangenen Wochenende noch beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring am Start – kennt die beiden Fahrzeuge aus DTM und ADAC GT Masters aus dem Effeff. „Der Unterschied ist in den letzten Jahren kleiner geworden“, berichtet der AUTO BILD MOTORSPORT-Fahrer. „Vor allem die neuen GT3-Autos gehen immer mehr in Richtung DTM. Das macht das Springen zwischen den Rennwagen deutlich einfacher."

Christian Vietoris fährt auch 2016 für Mercedes in der DTM

Während der GT3-Mercedes auf einer Rohkarosserie des AMG GT aufgebaut wurde, liegt dem DTM-Boliden ein Monocoque aus Kohlefaser zugrunde. Bis auf die Außenhaut hat der C63 DTM nichts mehr mit der Serie gemeinsam. „Die Aerodynamik wird auch beim GT3 immer wichtiger“, erklärt Vietoris weiter. „Aber natürlich sind die Kurvengeschwindigkeiten noch längst nicht so hoch wie in der DTM.“ Und das ist nicht der einzige Vorteil der DTM: Die Carbonbremsen verzögern deutlich besser als die Stahlbremsen im GT3.

Mercedes startet auch 2016 wieder im ADAC GT Masters

Erstaunlich: Der GT3-Bolide ist mit seinen 550 PS sehr viel leistungsstärker als der Prototyp in Deutschlands beliebtester Tourenwagenserie (490 PS). Vietoris: „Die Leistungsunterschiede sind deutlich zu spüren, es macht Spaß, das GT3-Auto zu fahren. Die Beschleunigung ist stärker, der Topspeed höher.“
Und: „Der Grenzbereich beim GT3 ist größer, das Auto ist leichter zu fahren als ein DTM-Bolide“, erklärt der Deutsche. Trotzdem kommt ein Wechsel von der DTM ins GT Masters für ihn nicht infrage. „Ehrlich gesagt ist das nichts für mich“, sagt er. „Ich bin froh, dass ich in der DTM fahre.“

Wer nicht am Lausitzring ist, kann beide Rennserien auch im TV verfolgen: Die DTM wird am Samstag und Sonntag um jeweils 15 Uhr (ARD) übertragen, das GT Masters am Samstag und Sonntag um jeweils 13 Uhr (Sport 1).

Autor: Sönke Brederlow

Fotos: Hersteller

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