24 Stunden von Le Mans 2007

24 Stunden von Le Mans 2007 24 Stunden von Le Mans 2007

Le Mans 2007

— 17.06.2007

Audi Diesel siegt

Nach 368 Runden in 24 Stunden hat es für einen Audi R10 TDI wie schon im Vorjahr zum Sieg in Le Mans gereicht.

Das Audi-Trio Frank Biela, Emanuele Pirro und Marco Werner (Deutschland/Italien/Deutschland) hat das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewonnen. Die Sportwagen-Piloten wiederholten damit ihren Vorjahressieg. Für den Automobilkonzern aus Ingolstadt war es der siebte Erfolg in acht Jahren. Mit zehn Runden Rückstand belegte das Peugeot-Team Pedro Lamy, Stephane Sarrazin und Sébastien Bourdais (Portugal/Frankreich/Frankreich) den zweiten Platz.

Nach knapp zwei Stunden das Aus für die Audi-Youngster

Das Ende des dritten Audi von Rockenfeller,Luhr und Premat.


Am Anfang , stand das Unternehmen Titelverteidigung für die drei Autos der Audi-Truppe unter keinem guten Stern. Nach etwa 90 Minuten setzte Mike Rockenfeller den Boliden mit der Nummer drei nach einem Fahrfehler in die Leitplanken. "Ich war auf meiner dritten Runde, als ich im Bereich "Tertre Rouge" ein Sück auf die Kerbs gekommen bin. Das Heck ist ausbebrochen, ich habe mich gedreht und bin rückwärts in die Planken gerutscht." Der Versuch, den Wagen an die Box zu bringen, war erfolglos. Die Audi-Youngster Mike Rockenfeller (23), Alexandre Prémat (25) und Lucas Luhr (27) mussten die Segel streichen.

Auch der zweite Ausfall kann Audi nicht bremsen

Das erste Duell der Diesel-Giganten in Le Mans hat der Peugeot verloren.

Die beiden im Rennen verbliebenen R10 fuhren an der Spitze des Feldes den Konkurrenten davon. Auch die im Training noch dominierenden Selbstzünder von Peugeot hatten keine Chance. Selbst der Ausfall des in Führung liegenden Audi Nummer zwei am frühen Sonntagmorgen, mit Dindo Capello (ITA), Allen McNish (SCO) und Tom Kristensen (DEN) im Cockpit, konnte den Sieg der Ingolstädter nicht verhindern. Nach 5029 Kilometer siegten, wie im Vorjahr, Frank Biela (GER), Emanuele Pirro (ITA) und Marco Werner (GER) im Audi Nummer eins mit einem Vorsprung von zehn Runden vor dem Peugeot 908 HDi, der von Pedro Lami (ITA) Stephane Sarrazin (FRA) und Sébastien Bourdais (FRA) gesteuert wurde. Dritte wurden Emmanuel Collard (FRA), Jean-Christophe Boullion (FRA) und Romain Dumas (FRA) im Pescarolo Judd.

Autor: Sven-Jörg Buslau

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