24h Le Mans - Bilder

Le Mans 2014 Le Mans 2014 Le Mans 2014

Le Mans 2014

— 19.06.2014

Michelin setzt Le Mans-Siegesserie fort

Großer Jubel bei Audi und Michelin nach dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Zusammen feierten beide Partner den 13. gemeinsamen Sieg, Reifen-Hersteller Michelin sicherte sich dabei bereits den 23. Gesamtsieg.

Das wichtigste und anspruchsvollste Langstrecken-Rennen der Welt in Le Mans wurde seinem legendären Ruf vollauf gerecht. Packende Duelle um den Sieg prägten die vier Wertungsklassen LMP1, LMP2 , GTE Pro und GTE Am. Wetterkapriolen würfelten das Feld durcheinander, und überraschende Ausfälle zerstörten mehrfach die Sieges- oder Podestträume der Piloten. Final sicherte sich Audi den Doppelsieg beim 24-Stunden-Klassiker.

Sieger-Marken setzen auf Michelin Reifen

Das Michelin Team siegte 2014 zum 17. Mal in Folge bei den 24 Stunden von Le Mans, zusammen mit Audi war es der 13. Sieg.

Für Michelin war der Erfolg an der Seite des langjährigen Partners Audi bereits der 13 gemeinsame Sieg, der 17. Le Mans-Triumph in Folge und der 23. Gesamtsieg insgesamt. Sehr zufrieden waren die Verantwortlichen bei Michelin Motorsport auch mit der Performance ihrer Reifen auf den Fahrzeugen der beiden anderen Werksteams. Toyota führte den Langstrecken-Klassiker über mehr als die Hälfte der Renndauer deutlich an, Porsche zeigte beim Comeback in der Prototypen-Klasse konstant schnelle Rundenzeiten. Insgesamt rüstete Michelin rund drei Viertel aller gestarteten Le Mans-Fahrzeuge mit Rennpneus aus. Allein für die Partner in der Top-Kategorie LMP1 hatte der französische Spezialist 1500 Rennreifen bereitgestellt, für die "kleinere" Prototypenklasse LMP2 rund 1000. Für die Klassen LMGTE Pro und LMGTE Am waren 4.500 Reifen "am Lager".

Mit ausgeklügelter Reifenstrategie zum Sieg

Erfahrung, Konstanz und jederzeit die richtigen Reifen: Der Audi mit der Startnummer 2 siegte in einem packenden, teils dramatischen 24-Stunden-Rennen.

Wichtig für den Sprung auf die Podestplätze war die Reifenstrategie der Werksrennställe. Die LMP1-Klassenvertreter setzten immer öfter auf eine Reifenstrategie mit vier Stints. Das heißt, sie wechselten nur noch bei jedem vierten Tankstopp die Rennreifen von Michelin. Möglichst wenige Reifenwechsel zu absolvieren, gilt gerade in Le Mans als wichtiger strategischer Vorteil, weil jeweils nur zwei Mechaniker diese Arbeit vornehmen dürfen – und jeder eingesparte Wechsel war bei dem engen Fight der drei Werkteams Audi, Porsche und Toyota von großer Bedeutung.

Toyota und Porsche im Pech

Ex-Formel-1-Pilot Mark Webber hatte den Sieg vor Augen, doch sein Porsche fiel in führender Position mit Motorschaden aus.

Glück und Pech spielten die entscheidende Rolle für den Ausgang des Langstreckenklassiker: Nachdem der bis dahin souverän führende Toyota auf offener Strecke ausrollte, übernahmen zwei Audi die Führung – die dann aber beide wegen eines Turboladerwechsels zurückfielen. Die Spitze übernahm der Porsche Nummer 20, der Nummer-2-Audi holte jedoch mit Riesenschritten auf. Doch gut eine Stunde vor Rennende wurde Ex-Formel-1-Pilot Mark Webber im Porsche plötzlich langsamer und musste mit Motorschaden aufgeben. So fuhren André Lotterer, Marcel Fässler und Benoît Tréluyer zum 13. gemeinsamen Gesamtsieg von Audi und Michelin in Le Mans.

GTE-Klassen-Erfolge nur auf Michelin Reifen

Die Ausnahmestellung der Rennreifen von Michelin unterstrichen auch die Resultate der beiden GT-Klassen. Über die gesamte Renndauer lagen Porsche, Corvette, Aston Martin und Ferrari alle einmal in Führung. Den Sieg der der LMGTE Pro-Kategorie sicherte sich letztlich zum dritten Mal in Folge der Michelin bereifte AF Corse-Ferrari 458 Italia. Chevrolet feierte mit den Plätzen zwei und vier eine gelungene Wiederauferstehung mit der neuen Corvette C7, die ebenfalls auf die französischen Siegerpneus vertraut. Dazwischen gelang dem mit Michelin ausgestatteten Werks-Porsche Nr. 92 der Sprung aufs Podest. In der LMGTE Am-Kategorie triumphierte mit Aston Martin Racing ebenfalls ein Partnerteam von Michelin. Der Sieg des rein dänisch besetzten Nr.-95-Vantage V8 war auch deshalb eine sehr emotionale Angelegenheit, weil Kristian Poulsen/David Heinemeier-Hansson/Nicki Thiim an den vor einem Jahr an selber Stelle tödlich verunglückten Allan Simonsen erinnerten.




Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.