Weibliche Fahrer bei den 24h von Le Mans

Le Mans: Newey gewinnt bei Debüt

— 05.11.2017

Harrison und Adrian Newey in Le Mans?

In der Formel 1 gewinnen seine Autos wieder Grand Prix, in Asien sein Sohn Harrison Newey sein erstes Sportwagenrennen – jetzt klemmt sich Adrian Newey selbst hinters Steuer.

Gute Zeiten für Formel-1-Technikgenie Adrian Newey: Seinem Red Bull Renault RB13 hat der erfolgreichste F1-Konstrukteur aller Zeiten wieder Beine gemacht. Max Verstappen gewann den Großen Preis von Mexiko.

Und auch privat läuft es wie am Schnürchen: Sohn Harrison Newey, 2017 noch Gegner von Mick Schumacher in der Formel 3, gewann im chinesischen Zuhai den Auftakt der asiatischen Le-Mans-Serie. Dabei pilotierte er einen 600 PS starken Oreca-Nissan für das Team der Hollywood-Legende Jackie Chan. Der Rennstall war schon beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans die große Überraschung, konnte als Zweiter einen Porsche-Sieg aber nicht verhindern.

Jackie Chan Racing ist das Überraschungs-Team der Sportwagenszene

Adrian Newey ist ebenfalls leidenschaftlicher Rennfahrer, startete 2007 mit einem Ferrari F430 in Le Mans gemeinsam mit Joe Macari, dem Patenonkel von Harrison Newey. „Mit beiden in Le Mans zu starten, wäre ein Traum. Aber es ist nicht mein primäres Ziel“, sagt Harrison gegenüber AUTO BILD MOTORSPORT.

Trotzdem ist ein Le-Mans-Start 2018 denkbar. Noch sind seine Pläne für 2018 unklar. Trotz eines Besuchs ist ein Wechsel in die IndyCar-Serie derzeit eher unwahrscheinlich. Vater Adrian Newey kehrt am kommenden Wochenende ebenfalls wieder ans Steuer zurück: Beim 24-Stunden-Klassik-Rennen von Daytona fährt er mit einem March-Chevrolet aus der Saison 1983.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Picture alliance

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