Produkttest: LED-Werkstattlampen

LED-Werkstattlampen: Test

— 20.01.2017

Viel Licht, viel Schatten

AUTO BILD hat 14 Lampen von 5 bis 94 Euro getestet. Welche sind die hellsten Typen – und welche Blender?

Neben passendem Werkzeug ist gutes Licht der Schlüssel zum erfolgreichen Schrauben. Denn richtig reparieren kann nur, wer alle Mängel in den Tiefen des Motorraums erkennt. Hobbyschrauber greifen dabei gern zu LED-Werkstattlampen, da sie sehr helles Licht bieten und vielseitig einsetzbar sind – und das sogar ohne Steckdose: in der Einzelgarage, am Tiefgaragenstellplatz oder unterwegs bei einer Panne. Zudem sind sie stabiler als andere Lichtquellen mit dünnen Glühwendeln oder zerbrechlichen Neonröhren. Wir haben 14 Leuchten getestet – vom Billigprodukt aus dem Baumarkt bis zur über 90 Euro teuren LED-Technik aus dem Zubehörhandel.
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Wichtig: großflächige Ausleuchtung und praktische Halterungen

Neben der Helligkeit sind vor allem die Leuchtdauer und die Verteilung des Lichts wichtig. Die Geräte von JMP und Ryobi leuchten große Flächen gleichmäßig und hell aus. Das erhöht den Komfort beim Schrauben, weil die Lampe nicht ständig wieder neu platziert und ausgerichtet werden muss. Genauso wichtig ist aber auch, dass sich die Leuchte optimal am Einsatzort befestigen lässt. Beim Basteln im Motorraum hängen die Lampen idealerweise an der Haube. Da die meisten Autos aus Blech bestehen, sind Magneten überaus praktisch. Darüber hinaus bieten viele Modelle noch dreh- und schwenkbare Haken zur Befestigung am Fahrzeug. Einige Leuchten verblüffen mit coolen Gimmicks: Im Pannenfall sorgt ein Blinklicht, wie das vom LED Flood Light, für Aufmerksamkeit bei den anderen Verkehrsteilnehmern. Auch nett: Das Philips-Gerät verfügt über UV-Licht zum Aufspüren von Lecks in Klimaanlagen. Stirnlampen scheinen eher Notlösungen zu sein, da das getestete Modell einen zu kleinen Fokus bei nur mäßiger Helligkeit bietet. Als Blender erweisen sich die schwachen Lampen von A.T.U und Brennenstuhl: Sie bringen kaum Licht ins Dunkel.

Unten in der Tabelle lesen Sie, wie die Lampen im Test bewertet wurden. Mehr zu den Stärken und Schwächen der einzelnen Produkte gibt's in der Bildergalerie.
# LED-Werkstattlampen im Test  
1.

JMP AKKU – LED Handlampe 10 LED/5 Watt

Preis: 36,10 Euro
AUTO BILD Urteil: 5/5 Sterne

 
2.

HAZET – LED Handlampe 1979-7

Preis: 89 Euro
AUTO BILD Urteil: 4.5/5 Sterne

 
3.

PHILIPS – LED Arbeitsleuchte RCH31 UV

Preis: 89 Euro
AUTO BILD Urteil: 4.5/5 Sterne

 
4.

ANSMANN PROFI – Werkstattleuchte WL250R

Preis: 57,99 Euro
AUTO BILD Urteil: 4/5 Sterne

 
5.

OSRAM – LEDinspect Pro Slimline 280

Preis: 62,73 Euro
AUTO BILD Urteil: 4/5 Sterne

 
6.

OBI – Arbeitsleuchte 20+3

Preis: 5,99 Euro
AUTO BILD Urteil: 4/5 Sterne

 
7.

RYOBI – Akku-Stableuchte R18ALF-0

Preis: 75 Euro
AUTO BILD Urteil: 4.5/5 Sterne

 
8.

LED – Rechargeable Flood Light 15W

Preis: 39,99 Euro
AUTO BILD Urteil: 4.5/5 Sterne

 
9.

KRAFTMAX – LED Arbeitsleuchte

Preis: 23,44 Euro
AUTO BILD Urteil: 4.5/5 Sterne

 
10.

BAUHAUS – LED-Taschenlampe 24 FLG.

Preis: 4,95 Euro
AUTO BILD Urteil: 3/5 Sterne

 
11.

OECOLUX 60 – LED-Arbeitsleuchte

Preis: 14,40 Euro
AUTO BILD Urteil: 3/5 Sterne

 
12.

LE SUPERHELLER – LED Stirnlampe

Preis: 8,99 Euro
AUTO BILD Urteil: 2,5/5 Sterne

 
13.

BRENNENSTUHL 96 – LED Akku-Kfz-Werkstattleuchte IP 54

Preis: 71,22 Euro
AUTO BILD Urteil: 2/5 Sterne

 
14.

A.T.U – Akku-LED-Arbeitsleuchte 30 + 6 LED

Preis: 14,99 Euro
AUTO BILD Urteil: 1,5/5 Sterne

 

Produkttest: LED-Werkstattlampen

Autor:

Christian Bruns

Fazit

Wo viel Licht ist, ist starker Schatten. Das wusste bereits Goethe. Schon für wenig Geld gibt es helle Gesellen mit reichlich Strahlkraft. Das ist aber noch nicht alles. Denn beim Schrauben kommt es auch auf gute Befestigungslösungen an.

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