Audi A3 Limousine gegen Mercedes CLA

Lenkprobleme bei Mercedes

— 20.09.2013

Bessert Daimler nach?

Mercedes hat bei A-, B- und CLA-Klasse Probleme mit der elektrischen Servolenkung. Daimlers Umgang mit dem Fehler ist nicht unbedingt optimal. Bessert sich das?

Das Geradeauslauf-Problem bei neuen Mercedes A-, B- und CLA-Klas­sen ist bei Daimler offenbar schon seit mehreren Monaten bekannt. Symptom ist ein einseitig ziehendes Auto, Ursache ist der fehlerhafte Ab­gleich zwischen Lenkwinkelsensor und Servolenkungsmotor. Das Auto kann sich quasi nicht mehr an die Gerade­ausstellung seiner Lenkung erinnern.

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In Internetforen tauschen sich zahl­reiche Besitzer betroffener Autos über den Mangel aus. Es kursieren zudem Fragmente einer internen Daimler-Werkstattanweisung, die die Arbeits­schritte für eine Rücksetzung der Len­kungs-Software beschreibt. Problem: Wenn die Werkstatt diese Anweisung nicht kennt, kann sie den Fehler nicht beseitigen.

Audi A3 Limousine gegen Mercedes CLA

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Video: Mercedes CLA

Das Coupé der A-Klasse

Auch die A-Klasse aus unserem Dau­ertest fuhr schlecht geradeaus. Nach einer zunächst durchgeführten Achsvermessung spielte die Werkstatt ein Software-Update auf und setzte die Nulllage der Lenkung zurück. Allerdings verzichtete man offen­bar auf die erforderliche, mindestens 30 Kilometer lange Kalibrierungsfahrt. Das belegen die Kilometerstände vor und nach der Reparatur. Nicht ausge­schlossen, dass der Fehler früher oder später erneut auftreten wird. Noch unklar ist, wie viele Autos nachgebessert werden müssen und ob Mercedes-Kunden aktiv informiert werden. Man wolle diese Fragen in Kürze beantworten, so das Unterneh­men.

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Daimler

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