Letztes Rennen vor den 24 h von Le Mans

Letztes Rennen vor den 24 h von Le Mans Letztes Rennen vor den 24 h von Le Mans

Letztes Rennen vor den 24 h von Le Mans

— 10.05.2007

Hitzeschlacht in der Wüste

Im fünften Rennen der America Le Mans Series (ALMS) sind die Audi R10 TDI im Miller Motorsports Park wieder auf Sieg programmiert.

Nach dem 12-Stunden-Rennen in Sebring und drei Stadtrennen in Folge steht der Audi R10 TDI in den USA vor einer weiteren großen Herausforderung. 30 Meilen westlich von Salt Lake City (US-Bundesstaat Utah) erwartet das Team von Audi Sport North America am Samstag (19. Mai 2007) voraussichtlich das heißeste Rennen der American Le Mans-Serie 2007. 30 Grad und mehr im Schatten sind in der Wüste von Utah vorhergesagt. Schatten gibt es auf der mit 4,486 Meilen (7,219 Km) und 24 Kurven längsten US-Rennstrecke nicht.

Letztes Jahr gewann der Audi knapp. Ein Porsche RS Spyder war im Ziel nur ein paar Meter zurück.

Der Audi R10 TDI: Serien-Sieger 2006

Im vergangenen Jahr feierte Audi mit dem R10 TDI in der Hitzeschlacht bei Salt Lake City einen knappen Sieg. Dindo Capello (Italien) und Allan McNish (Schottland) kommen auch dieses Jahr als Führende der Gesamtwertung nach Utah. Acht Punkte zurück liegen ihre Teamkollegen Emanuele Pirro (Italien) und Marco Werner (Deutschland). Für Audi ist der fünfte Lauf der ALMS gleichzeitig das letzte Sportwagen-Rennen vor den 24 Stunden von Le Mans am 16. und 17. Juni 2007. Dort kommt es dann zum ersten Treffen der Diesel-Flitzer von Peugeot (Peugeot 908 HDi) mit den Ingolstädtern. In der Salzwüste von Utah denken die Audi-Piloten aber nur an das Rennen in der Salzwüste.

Das sagen die Fahrer von Audi

Terzett der Dauersieger: (v.l.) Frank Biela, Emanuele Pirro, Marco Werner.


Dindo Capello: "Allan (McNish) und ich haben mit Salt Lake City noch eine Rechnung offen. Im vergangenen Jahr hatten wir dort großes Pech: Wir haben von Anfang an geführt, doch ein Reifenschaden hat uns zehn Minuten vor Rennende den Sieg gekostet. Hoffentlich haben wir in diesem Jahr mehr Glück. Unser R10 TDI kann sein Potenzial dort besser zeigen als auf Stadtkursen."
Allan McNish "Jeder von uns freut sich darauf, wieder auf einer ‚richtigen‘ Rennstrecke zu fahren. Wir kennen den R10 TDI auf solchen Strecken einfach besser. Außerdem sind die Stadtrennen doch ziemlich turbulent und unkalkulierbar. Im vergangenen Jahr waren wir in Salt Lake City sehr schnell. Wir hatten schon 40 Sekunden Vorsprung, ehe wir einen Reifenschaden hatten. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass Porsche mit einem LM-P2-Auto die schnellste Rennrunde gefahren ist und Acura/Honda immer stärker wird. Ich erwarte einen heißen Kampf um den Sieg."
Emanuele Pirro "Endlich wieder eine schöne, echte Rennstrecke! Wir sind nun lange genug zwischen Mauern gefahren. Salt Lake City ist eine tolle Anlage, die Rennstrecke sehr schön, neu und lang. Ich kann es kaum erwarten, dort zu fahren. Der Kurs hat eine lange Gerade und schnelle Kurven, das mag unser Auto. Für mich beginnt die Meisterschaft in Salt Lake City erst so richtig, denn bei den drei Stadtrennen ging es vor allem darum, ins Ziel zu kommen und Punkte zu sammeln."
Marco Werner "Salt Lake City wird für mich wieder einmal ein Rennwochenende, an dem ich eine neue Rennstrecke kennenlerne. Ich habe gehört, dass die Strecke interessant sein soll – und anspruchsvoll, was die Linie betrifft. Zum Glück haben wir dieses Mal etwas mehr Trainingszeit als bei den letzten Rennen. Ich bin gespannt, was mich erwartet."
Das Rennen startet am Samstag, 19. Mai 2007, um 17:05 Ortzeit (bei uns Sonntag, 01:05 Uhr) und dauert 105 Minuten.

Autor: Sven-Jörg Buslau

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