Lexus GS 450h: Fahrbericht

Lexus GS 450h (2012) Lexus GS 450h (2012)

Lexus auf der IAA 2011

— 14.09.2011

Der neue GS 450h

Lexus schickt auf der IAA 2011 in Frankfurt den neuen GS 450h ins Rennen. Anders als der Vorgänger soll er für Passagiere und für das Gepäck viel Raum bieten. Erstmals in Europa zu sehen: die Sportversion des CT 200h.

Der Lexus GS 450h hatte bisher ein Problem: Zwar war sein Hybridantrieb innovativ und die Verarbeitung erste Sahne, aber dafür war der Innenraum eng und der Kofferraum für eine Limousine dieser Größe klein. Mit der neuen Generation zur IAA 2011 soll sich das ändern, mit cleverem Package wird der Japaner mehr Platz bieten. Mit 4,85 Metern ist er exakt so lang wie der Vorgänger, in der Breite und Höhe legt er leicht zu. Der Kofferraum hat jetzt 45 Prozent mehr Fassungsvermögen und schluckt 465 Liter. Den Grill mit wuchtigem Stoßfänger dominieren LED-Scheinwerfer mit L-förmigen LED-Tagfahrleuchten, unter der Haube wird der Motor nach wie vor längs eingebaut. Hinten fallen vor allem die in den Stoßfänger integrierten Auspuffrohre auf. In der Seitenansicht wird die extreme Keilform deutlich.

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Der Kofferraum legt ordentlich zu und fasst jetzt 465 Liter.

Über jeden Zweifel erhaben ist der Hybridantrieb des GS 450h, der nahezu genauso kräftig ist wie vorher, aber laut Lexus 18 Prozent sparsamer. Mit einer System-Gesamtleistung von 343 PS beschleunigt der Japaner in 5,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Trotzdem sollen 6,3 Liter im Schnitt reichen, die durchschnittlichen CO2-Emissionen liegen unter 145 g/km. Trotzdem hat Lexus auch weiter einen reinen Benziner in petto, dem Vernehmen nach aber nicht für den deutschen Markt: Der 3,5-Liter-V6 im GS 350 leistet stramme 317 PS und lässt den GS in 6,3 Sekunden auf Tempo 100 schnellen. Eine Sechsgang-Automatik verteilt die 378 Newtonmeter maximales Drehmoment an alle vier Räder. Zum ersten Mal gibt es eine Lenkung mit variabler Übersetzung und genau wie beim BMW 5er eine lenkbare Hinterachse. Über einen "Drive Mode"-Schalter kann der Fahrer zwischen vier Fahrprogrammen von sparsam bis sportlich wählen.

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Das Multimedia-Display mit 12,3 Zoll Bildschirmdiagonale ist laut Lexus das größte in einem Pkw weltweit.

Die Einrichtung fällt ausgesprochen schick aus: Dezente "Ambiente-Beleuchtung" empfängt die Passagiere beim Einsteigen, danach schwelgen sie in einem stilsicheren Mix aus Leder, Holz und metallisch schimmernden Oberflächen. Unter dem großen Touchscreen-Monitor in der Mitte des Armaturenträgers ist eine Analog-Uhr platziert. Auf Wunsch gibt es eine High-End-Hi-Fi-Anlage mit 835 Watt und 17 (!) Lautsprechern. Und auch in Sachen Sicherheit lässt der GS keine Wünsche offen: Zehn Airbags sind Serie, genau wie ein Whiplash Injury Lessening (WIL) genanntes System für die Vordersitze, das die Passagiere bei einem Crash in die "optimale" Sitzposition" bringen soll. In der Optionsliste stehen Helfer wie ein Fahrspurassistent, Pre-Crash-Warnsystem, Nachtsicht-Assistent, Head-up-Display oder Toter-Winkel-Assistent. Eine Europa-Premiere feiert in Frankfurt der Lexus CT 200h F-Sport. Er soll mit Sportfahrwerk, Spoilern rundum und dunklen 17-Zöllern einen neuen Kundenkreis für den kompakten Saubermann erschließen. Dazu gibt es eine üppige Ausstattung, unter anderem sind Leder oder eine Rückfahrkamera im Rückspiegel Serie. Preise gibt es bisher weder für den GS 450H noch für den CT 200h F-Sport.

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