Lexus CT 200h: Fahrbericht

Lexus CT 200h Lexus CT 200h

Lexus CT 200h: Fahrbericht

— 29.06.2010

Lexus schärft den Hybrid

Toyota schärft seine Spartechnik im neuen Lexus CT 200h. Der kommt mit genau dem Schuss Dynamik, den Kunden bisher vermisst haben.

Der Toyota Prius wirkt wie Lebertran, der technisch identische Auris Hybrid macht schon mehr Spaß. Jetzt schärft Toyota seine Spartechnik im Lexus CT 200h nochmals an. Allerdings nicht im Antrieb. Der 1,8-Liter-Benziner, Elektromotor, Einganggetriebe und Leistungselektronik kommen unverändert aus dem Prius. Das Auto drumherum ist, soweit vom Beifahrersitz aus zu beurteilen, ein Volltreffer. Projektleiter Bruno Reinke lässt den CT rund um Brüssel richtig fliegen.

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Der kopmpakte Lexus-Hybrid soll gegen Audi und BMW antreten – auch preislich.

"Der Wagen liegt satt auf der Straße, lenkt spontan ein, bleibt bis in den Grenzbereich hinein neutral, ist straff aber nicht zu hart abgestimmt. Während im Power-Modus richtig die Post abgeht, peilen wir im Öko-Programm die CO2-Bestmarke an." Das heißt im Klartext: Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 9,9 Sekunden, Spitze 185 km/h, Verbrauch 3,8 l/100 km (inoffizielle Werte). Neu im CT ist das sogenannte Power-Meter. Der Dreh-und-Drückknubbel in Armaturenbrettmitte stellt den Fahrer vor die Wahl zwischen drei Betriebsarten.

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Unter der Haube steckt Großserien-Technik aus dem Toyota Prius.

In Eco stehen bei defensiver Gaspedalkennlinie maximal 500V zur Verfügung, in Normal sucht das Auto einen Kompromiss zwischen Sparspaß und Fahrspaß, in Sport dreht der Motor höher, die Batterien mobilisieren bis zu 650V, das Fahrpedal arbeitet spontaner, die Lenkung wirkt steifer, und ESP greift später ein. Der CT 200h ist 4,32 Meter lang und etwas über 1400 Kilo schwer. Der Kofferraum fasst 345 Liter, in den Tank passen 45 Liter. Dazu verzichtet der Lexus auf die Buckelwal-Silhouette des Prius und ist deutlich sportlicher abgestimmt. Die Preise stehen zwar noch nicht fest, aber weil Lexus den Audi A3 2.0 TDI und den BMW 118d im Visier hat, darf für das Grundmodell mit etwa 25.000 Euro gerechnet werden.

Autor: Georg Kacher

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