Lexus GS 300 TTE

Lexus GS 300 TTE Lexus GS 300 TTE

Lexus GS 300 TTE

— 05.01.2006

Luxus im Sportgewand

Der Lexus GS 300 kann viel mehr sein als ein eleganter Gleiter: Werkstuner TTE hat sich die Limousine vorgenommen und sportlich veredelt.

Nur Kenner sehen den Unterschied

"Luxus" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "überdurchschnittlich, nicht lebensnotwendiger Aufwand". Der Lexus GS verfügt schon ab Werk über viel Überdurchschnittliches. Eine gediegene Atmosphäre aus hochwertigen Materialien in sehr guter Verarbeitung, gemütliche Sitze mit üppigen Verstellmöglichkeiten und einer schnell durchschaubaren Bedienung. In Sachen Design macht Lexus heute keiner mehr etwas vor. Vom biederen Nachahmer hat sich die Marke spätestens nach der Präsentation des SC zu einer Luxus-Marke mit Profil gemausert. In vielen Bereichen setzen die eifrigen Japaner schon die "Benchmarks" für deutsche Hersteller.

Werksveredler TTE hat sich den Luxusliner noch einmal vorgenommen und etwas sportlicher gestaltet, aber nur Kenner sehen den Unterschied zur Serie auf Anhieb. Trotz der Edelstahl-Sportauspuffanlage herrscht auch weiterhin Stille im Innenraum. Nur bei Vollast vernehmen die Insassen einen unaufdringlich sonoren Ton vom Heck. Passend zu den vier ovalen Endrohren gibt es einen lackierbaren Heckschürzen-Einsatz inklusive Diffusorwirkung.

Für den sportlichen Auftritt des GS zeichnet eine TTE-Frontlippe verantwortlich. Die Seitenschweller sorgen für eine harmonische Linienführung und lassen den Lexus durchtrainierter daherkommen. Zusammen mit der Tieferlegung von rund 25 Millimetern wirkt der Wagen deutlich gedrungener. Passend dazu das Design der knackigen 19 Zoll Alu-Felgen, die es wahlweise in "brillant-silber" oder in "chrom-shadow" gibt; die Speichen formen das Lexus "L". Die 245er Reifen wirken auf dem großen Wagen keinesfalls überdimensioniert.

Topspeed bleibt unverändert bei 240 km/h

Keinesfalls unterdimensioniert ist allerdings der Preis der Modifikation. Das auch in Einzelteilen bestellbare Paket summiert sich ohne Lackierung und Reifen auf stattliche 5047 Euro, was sich aber bei einem Blick auf die Preisliste anderer Werksveredler wie AMG, M-Technik oder quattro GmbH relativiert. Schließlich bewegt man sich auch auf Augenhöhe mit der Konkurrenz.

Der von uns gefahrene GS 300 verfügt zwar über keine Leistungssteigerung, mobilisiert aber mit seinen 249 PS genügend Power, um bei Bedarf mit 240 km/h über die Autobahn zu gleiten. Wer mehr Power will, greift zum V8 – oder zum bald verfügbaren 450h. Letzterer ist sparsam, umweltfreundlich und wird dank seiner Hybrid-Technologie rund 800 Nm Drehmoment mobilisieren. Spaßfördernd erweist sich die Tieferlegung mittels geänderter Federn. Der Komfort verringert sich zwar um eine Nuance, aber das Einlenk- und das Kurvenverhalten gewinnt deutlich.

Im Straßenverkehr zieht der GS jedenfalls immer interessierte Blicke auf sich. Das ist nicht allein dem Sportpaket zuzuschreiben, denn der Wagen genießt hier in Deutschland – anders als zum Beispiel in den Staaten – immer eher Exotenstatus.

Einzelpreise ohne Montage und Lackierung: • Frontschürze 522 Euro • Heckschürze 348 Euro • Seitenschweller: 522 Euro • Schalldämpfer 1495 Euro • Tieferlegung 348 Euro • Felgensatz 1812 Euro.

Autor: Marc Schöttler

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