Lexus GS in Pebble Beach 2011

Lexus GS 350 (2011) Lexus GS 350 (2011)

Lexus GS in Pebble Beach 2011

— 19.08.2011

Der neue Edel-Japaner

Lexus präsentiert seine neue Oberklasse GS nicht etwa auf der IAA 2011, sondern in Pebble Beach. Noch fehlt der Hybridantrieb, dafür soll der Japaner mit mehr Platz und reichlich Luxus Kunden fangen.

Die größte Überraschung zuerst: Lexus bringt seine neue Oberklasse-Limousine GS zum Start ohne Hybridantrieb. Zwar wird das Doppelherz Anfang 2012 ebenfalls angeboten – genau wie eine F-Sports genannte Sportversion – doch zum Debüt auf dem Concours d'Elegance (18. bis 20. August 2011) im kalifornischen Pebble Beach rollt der Edel-Japaner mit einem konventionellen Verbrennungsmotor. Der 3,5-Liter-V6 leistet stramme 306 PS und lässt den GS in 6,4 Sekunden auf Tempo 100 schnellen. Eine Sechsgang-Automatik verteilt die 375 Newtonmeter maximales Drehmoment an alle vier Räder. Zum ersten Mal gibt es eine Lenkung mit variabler Übersetzung und genau wie beim BMW 5er eine lenkbare Hinterachse. Über einen "Drive Mode"-Schalter kann der Fahrer zwischen vier Fahrprogrammen von sparsam bis sportlich wählen. 

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Ein Schuss 5er BMW am Heck, die integrierten Auspuffrohre machen Eindruck.

Lexus zitiert mit dem GS die im Mai 2011 in New York gezeigte Studie LF-Gh und frischt die eigene Designsprache "L-Finesse" um einige Styling-Facetten auf. Die Japaner arbeiten mit zahlreichen Lichtkanten, um die Oberklasse optisch nachzuschärfen. Und im Gegensatz zum bisher eher eng geschnittenen GS soll der potenzielle Nachfolger dank cleverem Package mehr Platz bieten. Mit 4,85 Metern ist er exakt so lang wie der Vorgänger, in der Breite legt er leicht zu. Auch der Kofferraum hat jetzt 25 Prozent mehr Fassungsvermögen und schluckt 465 Liter. Den Grill mit wuchtigem Stoßfänger dominieren LED-Scheinwerfer mit L-förmigen LED-Tagfahrleuchten, unter der Haube wird der Motor nach wie vor längs eingebaut. Hinten fallen vor allem die in den Stoßfänger integrierten Auspuffrohre auf. In der Seitenansicht wird die extreme Keilform deutlich.

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Innen verwöhnt der GS mit stilsicherer Materialauswahl und soll darüber hinaus auch endlich mehr Platz bieten.

Die Einrichtung fällt ausgesprochen schick aus: Dezente "Ambiente-Beleuchtung" empfängt die Passagiere beim Einsteigen, danach schwelgen sie in einem stilsicheren Mix aus Leder, Holz und metallisch schimmernden Oberflächen. Unter dem großen Touchscreen-Monitor in der Mitte des Armaturenträgers ist eine Analog-Uhr platziert. Auf Wunsch gibt es eine High-End-Hi-Fi-Anlage mit 835 Watt und 17 (!) Lautsprechern. Und auch in Sachen Sicherheit lässt der GS keine Wünsche offen: Zehn Airbags sind Serie, genau wie ein Whiplash Injury Lessening (WIL) genanntes System für die Vordersitze, dass die Passagiere bei einem Crash in die "optimale" Sitzposition" bringen soll. In der Optionsliste stehen Helfer wie ein Fahrspurassistent, Pre-Crash-Warnsystem, Nachtsicht-Assistent, Head-up-Display oder Toter-Winkel-Assistent. Nach Deutschland soll der neue Lexus GS Mitte 2012 kommen – und dem Vernehmen nach ausschließlich als Hybrid und auf keinen Fall mit einem Diesel. Seine Messepremiere feiert der GS auf der IAA 2011 in Frankfurt.

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