Lexus in Paris 2008

Lexus IS 250C Cabriolet Lexus IS 250C Cabriolet

Lexus in Paris 2008

— 03.10.2008

Toyota-Tochter oben ohne

Lexus macht im herbstlichen Paris auf Sonnenschein und zeigt den offenen IS 250C. Ebenfalls auf der Paris Motor Show 2008: die muskulöse Crossover-Studie LF-Xh mit Hybridantrieb.

Lexus schürt die Vorfreude auf einen sonnigen Sommer 2009 und zeigt auf dem Pariser Salon 2008 eine offene Version der Limousine IS. Die wurde nebenbei dezent geliftet und steht mit leichten Retuschen an Frontpartie, neu gezeichnetem Kühlergrill und vergrößerten Heckleuchten ebenfalls in Paris. Der viersitzige IS 250C ergänzt das Cabrio-Angebot der Toyota-Nobeltochter, das bislang nur aus dem SC 430 bestand. Mit faltbarem Hardtop soll der IS 250C ab Sommer 2009 im Revier von Premium-Konkurrenten à la BMW 3er Cabrio und Mercedes CLK wildern. Als Antrieb dient der von der Limousine übernommende 2,5-Liter-V6, geschaltet wird über eine Sechsgang-Automatik. Im Gegensatz zum sportlich-knackigen Lexus SC versteht sich der IS eher als komofortabler Gleiter.

Das dreiteilige Alu-Klappdach versinkt nach 20 Sekunden im Kofferraum

Typisch Lexus: Edler Innenraum mit feinem Leder und sportlichem Alu-Zierrat.

Obwohl auf Basis der IS Limousine gebaut, stellt das Cabrio in der Lexus-Palette eine Neuentwicklung dar. Lediglich Motorhaube, Türgriffe, Scheinwerfer und Außenspiegel wurden übernommen. Das dreiteilige Faltdach ist komplett aus Aluminium gefertigt, öffnet und schließt per Knopfruck in 20 Sekunden. Im offenen Zustand verschwindet es platzsparend im Kofferraum, der dann immer noch ausreichend Platz für einen Wochendend-Trip zu zweit bieten soll. Der Innenraum präsentiert sich Lexus-typisch edel mit feinem Leder und sportlichem Alu-Zierrat. Zu den Highlights zählt sicherlich das Soundsystem mit zwölf Lautsprechern, dessen Akustik sich bei geöffnetem Dach automatisch anpasst.

Die Hybrid-Studie LF-Xh macht Appetit auf zukünftiges Lexus-Design

Bulliger Auftritt, aber trotzdem sparsam: Die Hybrid-Studie Lexus LF-Xh.

Ein weiterer Messe-Star der Japaner ist der aufregend gestylte LF-Xh. Die Crossover-Studie verkörpert das Design zukünftiger Lexus-Serienmodelle. "L-finesse" nennt Lexus die Formensprache des Zukunfts-Vehikels, das bereits auf der Mailänder Designwoche für Aufsehen sorgte. Der 4,80 lange LF-Xh zeigt sich breitschultrig-muskulös mit weit ausgestellten Radhäusern und massiger Frontpartie. Zum Antriebskonzept verrät Lexus nur so viel: Ein Hybrid, bestehend aus V6-Benziner und zwei Elektromotoren, soll für dynamische Fahrleistungen bei gleichzeitig niedrigem Verbrauch sorgen.

Letzter Messe-Streich aus dem Hause Lexus: Zwei Jahre nach Verkaufsstart der aktuellen LS-Baureihe erhält das Flaggschiff einen optionalen Allradantrieb. Damit beschleunigt der 367 PS starke LS 460 AWD in 6,3 Sekunden auf Tempo 100.

Autor: Jan Kretzmann

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