Lexus LF-Gh: New York Auto Show 2011 UPDATE

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Lexus LF-Gh: New York Auto Show 2011 UPDATE

— 13.04.2011

Der neue Lexus GS?

Lexus zeigt in New York den möglichen Nachfolger des GS. Offiziell bestätigt die Toyota-Tochter das noch nicht – aber die Hybrid-Studie LF-Gh hätte das Zeug dazu. Jetzt gibt es neue Bilder und Infos.

Toyotas Edelmarke Lexus übt sich in Geheimniskrämerei. Zwar verraten die Japaner, dass sie auf der New York Auto Show 2011 (20. April bis 1. Mai) die Hybrid-Konzeptstudie LF-Gh präsentieren, technische Daten gibt es allerdings nicht, wohl aber eine ausführliche Erläuterung zum (zweifellos schittigen) Design. Das Kürzel steht für "Lexus Future Grand Touring hybrid", sagt Lexus. Ziel sei es, mit der Studie die Granturismo-Limousine neu zu definieren. Eine heiße Information spuckt allerdings die Gerüchteküche noch aus: Demnach soll der LF-Gh einen konkreten Ausblick auf den Nachfolger des GS bieten. Lexus bestätigt das natürlich noch nicht.

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Außenspiegel gibt es nicht, das Heck hat ein "Plateau" für optimale Aerodynamik.

Lexus erweitert mit der Studie die eigene Designsprache "L-Finesse" um einige Styling-Facetten. Die Japaner arbeiten mit zahlreichen Lichtkanten, um die Oberklasse optisch nachzuschärfen. Und im Gegensatz zum eher eng geschnittenen GS soll der potenzielle Nachfolger mehr Platz bieten. Mit 4,89 Metern ist er vier Zentimeter länger als der Vorgänger, auch in der Breite legt er leicht zu. Den Grill mit wuchtigem Stoßfänger dominieren LED-Scheinwerfer mit L-förmigen LED-Tagfahrleuchten, unter der Haube wird der Motor nach wie vor längs eingebaut. Weiter akzentuiert wird die Front durch senkrecht angeordnete LED-Nebelscheinwerfer im Bereich der vorderen Lufteinlässe – eine Lösung, die am Heck aufgegriffen wird, wo schmale Luftauslässe den Schwung der Rückleuchten nachzeichnen. In der Seitenansicht wird die extreme Keilform deutlich.

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Das Cockpit kommt mit neuem Schwung und einer Analoguhr, die Materialauswahl ist vom Feinsten.

Lexus hat den LF-Gh extrem glatt gebügelt, um das aerodynamisch optimale Ergebnis zu erzielen. Der Kofferraumdeckel ist am Ende leicht nach oben geschwungen, die Auspuffrohre sind voll verkleidet in den Stoßfänger integriert. Anbauteile wie Türgriffe und Außenspiegel lassen die Japaner gleich ganz weg, ohne zu verraten, wie das in der Praxis funktionieren soll. Um den sportlichen Auftritt zu unterstreichen, wurde die Studie auf stark ausgeformte 20-Zoll Doppelspeichenfelgen gestellt. Innen soll es noch nobler zugehen als beim Vorgänger, das Cockpit wird mit einer Analog-Uhr mit dreidimensional gestaltetem Zifferblatt aufgepeppt. Eine Bedienkonsole soll intuitiv die einfache Kontrolle aller wichtigen Funktionen garantieren. Zum Antrieb hüllt sich Lexus in Schweigen: Zumindest der Einsatz eines Hybridantriebs wäre im neuen GS nicht revolutionär. Schon heute fährt die große Limousine mit Elektro-Unterstützung herum. Im GS 450h darf sich der Fahrer über insgesamt 345 PS freuen, erzeugt aus einem 3,5-Liter-V6 und einem Elektromotor. Zu haben ist der aktuelle GS 450h ab 60.810 Euro.

Autor: Stephanie Kriebel

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