Lexus RX300

Lexus RX300 Lexus RX300

Lexus RX300

— 17.01.2003

Weiche Alternative

Wem Komfort über Geländetauglichkeit geht, der findet im Lexus RX300 die Alternative zum ML.

Motor und Fahrleistungen

In den USA genießt die Marke Lexus längst einen ausgezeichneten Ruf. Bei uns haftet Toyotas Edel-Marke dagegen noch immer der Geruch des Mercedes-Imitators an. Das Lexus-SUV RX300 beweist aber das Gegenteil.



Karosserie und Qualität Auch wenn die Hülle des Lexus einige Stilelemente der M-Klasse aufweist: Der RX300 war vor dem Mercedes-Benz auf dem Markt. Vorn gibt es sehr viel, hinten viel Platz, der geräumige Laderaum lässt sich mit den umlegbaren Rücksitzlehnen blitzschnell erweitern und bietet viel Ladelänge. Verarbeitung vom Feinsten, Sitze großzügig und bequem, Ausstattung sehr komplett, kaum Extras zu haben, weil fast alles drin.

Fahrfreude und Antrieb Leichtgängige Lenkung, auf niedrige Drehzahlen ausgelegtes Automatikgetriebe ohne Handschaltmodus, problemlos-perfekter Allradantrieb. Der RX300 will vor allem eines: den Fahrer schonen.

Fahrleistungen Tritt man ihm ins Kreuz, legt sich der kultivierte Sechszylinder ordentlich ins Zeug und bringt den Wagen rasch auf Tempo – obwohl die Automatik nur vier Fahrstufen hat. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 180 km/h begrenzt.

Geländetauglichkeit und Komfort

Fahrwerk und Sicherheit Sicher zieht der Lexus um die Kurven, untersteuert im Zweifelsfall deutlich. Sportlich-knackig ist das Fahrverhalten nicht, dafür ist die Federung zu weich.

Geländetauglichkeit Da wechseln sich Licht und Schatten ab. Die Traktion ist dank der wirksamen Schlupfregelung zwar gut, aber Achsverschränkung und Bodenfreiheit dürftig, Schutzvorrichtungen fehlen ebenso wie ein Untersetzungsgetriebe.

Komfort Das beherrschende Thema im Lexus: Bequeme Sitze, ausgezeichnete Federung, leise Fahrgeräusche, gute Klimatisierung.

Preis und Kosten Klar, der RX300 kostet mehr als ein Kleinwagen. Dennoch ist der Preis (42.500 Euro) angesichts des Gebotenen günstig, Aufpreise für wichtige Extras drohen nicht. Steuer: recht günstig. Verbrauch in der Praxis rund 13 Liter/100 km.

Fazit und Technische Daten

Fazit Die Betonung beim RX300 liegt eindeutig auf dem Straßeneinsatz. Hoher Fahrkomfort in jeder Hinsicht, praktische Details, mühelose Bedienung. Schwach ausgeprägt: die Geländetauglichkeit. Sparsame bedauern, dass es keinen Diesel gibt, Raser ärgern sich über die Tempo-Begrenzung auf 180 km/h und die softe Viergangautomatik.

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