Lexus R 330

Lexus RX330 Lexus RX330

Lexus RX330

— 05.02.2003

Eine Stufe höher

Im Mai 2003 startet Lexus die zweite RX-Generation. AUTO BILD hat den Luxus-SUV schon gefahren.

Länger, breiter und deutlich geräumiger

Crossover heißt das Zauberwort, mit dem Lexus vor allem in Amerika viel Geld verdient. Die Nummer eins bei den Crossover-Alleskönnern ist drüben der RX300, der mit 70.000 Einheiten und einem Marktanteil von 22 Prozent die Konkurrenz fest im Griff hat. Nach nur fünfjähriger Laufzeit holen die Japaner jetzt zum zweiten Streich aus. Wir haben den neuen RX330, der als RX300 mit dem 3,0-Liter-Motor ab Mai 2003 auch nach Deutschland kommt, in den USA bereits gefahren.

Die zweite Auflage des RX ist 16,5 Zentimeter länger, 2,5 Zentimeter breiter und deutlich geräumiger. Der Kofferraum schrumpft aufgrund des schrägen Hecks allerdings um fünf Prozent. Neu sind die Hinterachse, die größeren 18-Zoll-Räder, die stärkeren Bremsen und der etwas kleinere Wendekreis.

Die wichtigsten technischen Innovationen gibt es nur in Verbindung mit zwei Ausstattungspaketen. Executive steht für Leder und vollelektrische Sitze, für eine besonders variable Rücksitzkonstruktion und für eine elektrisch betriebene Heckklappe. Im Luxury-Paket sind sogar Luftfederung, Xenon-Kurvenlicht und Soundsystem enthalten.

Schon mittelschweres Gelände ein Problem

Dem 204 PS starken RX300 für Deutschland fehlen zwar 26 PS und 0,3 Liter Hubraum auf den amerikanischen RX330, aber dafür ist die 3,0-Liter-Maschine spritziger, drehfreudiger und deutlich sparsamer. Die Europa-Version beschleunigt in 9,0 Sekunden (altes Modell: 9,3) auf 100 km/h, ist 200 km/h (180) schnell und soll im Schnitt 12,2 l/100 km (13,0) verbrauchen.

Die Luftfederung kennt vier Höhenstände: Onroad, Offroad, Autobahn und Einstieg/Ausstieg. Die maximale Bodenfreiheit beträgt 21,1 Zentimeter. Trotzdem hat der RX schon im mittelschweren Gelände seine liebe Not: Weil das neue Modell auf die Viscokupplung im Zentraldifferenzial ebenso verzichtet wie auf die Torsensperre an der Hinterachse, hängen Steigfähigkeit und Traktion einzig und allein vom Talent der elektronischen Helferlein ab.

Die komfortbetonte US-Variante enttäuscht durch extrem defensive Fahreigenschaften. Für Europa will man daher die Aufhängung neu abstimmen, andere Reifen montieren, die Bremsen stärken und die Lenkung ändern. Zum Preis: 42.500 Euro kostet der RX300 jetzt. Der Neue wird kaum billiger.

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