Lichttest 2007

Lichttest 2007

— 14.12.2007

Jedes Dritte Auto ist blind

35 Prozent der deutschen Autos fahren mit defekten oder falsch eingestellten Scheinwerfern umher, berichtet die Deutsche Verkehrswacht.

Bei 35 Prozent aller beim Lichttest 2007 überprüften Autos wurden Mängel an der Beleuchtungsanlage festgestellt. Hochgerechnet auf den Fahrzeugbestand bedeutet das: 16 Millionen Autos in Deutschland fahren mit defekten oder falsch einegstellten Scheinwerfern oder Rückleuchten durch die Gegend. "Das ist eine alamierende Zahl, von der eine hohe Verkehrsgefährdung ausgeht," resümiert Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht. "Das ist, als ob man mit verbundenen Augen Auto fahren würde." Zwar sei die Quote der Mängel insgesamt in den vergangenen Jahren von 41 auf jetzt 35 Prozent gesunken, doch nach wie vor behandeltenn viele Autofahrer die Beleuchtung ihrer Autos als "Stiefkind".

Brummis keinen Deut besser



Laut Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und Deutscher Verkehrswacht (DVW) stehen die Frontlichter mit einer Quote von 23 Prozent weiterhin ganz oben auf der Mängelliste. Acht Prozent der Pkw sind sogar "blind" – also mit mindestens einem völlig defekten Scheinwerfer – unterwegs. Elf Prozent der Rückleuchten sind mit Mängeln behaftet, ein Prozent mehr als im Vorjahr. Noch viel stärker nahm die Mängelquote bei Nutzfahrzeugen zu: Jeder dritte Lkw oder Bus hatt defekte oder falsch justierte Scheinwerfer. 20 Prozent fahren "auf einem Auge blind", 16 Prozent blenden den Gegenverkehr mit zu hoch eingestellten Scheinwerfern. "Die Ergebnisse zeigen wie nötig diese Beleuchtungsaktionen sind. Wir werden sie auf jeden Fall auch in den kommenden Jahren fortsetzen", sagte DVW-Präsident Bodewig.

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