Lincoln MKZ Concept: Detroit Auto Show 2012

— 11.01.2012

Der edlere Mondeo

Lincoln hat den MKZ Concept zur Detroit Auto Show 2012 mitgebracht. Die Technik teilt er sich mit dem Ford Mondeo. Aber natürlich geht es bei der Nobeltochter von Ford deutlich edler zu.



Lincoln, dieser Name wurde früher in einem Atemzug mit Cadillac genannt. Die edlen Karossen waren in den USA ein Zeichen dafür, es geschafft zu haben. Seit einigen Jahren jedoch schwächelt die Nobel-Tochter von Ford, obwohl Lincoln immer mit tollen Studien auf sich aufmerksam macht. Auch der MKZ firmiert in auf der Detroit Auto Show noch als Studie, wirkt aber schon recht seriennah. 2013 soll er auf den Markt kommen, mit neuen EcoBoost-Motoren von Mutter Ford und auf Wunsch auch wie das aktuelle Modell mit Hybridantrieb. Die Plattform stammt vom künftigen Ford Fusion, der wiederum als Genspender für den künftigen Mondeo dient. Also ein guter Grund, genau hinzuschauen.

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Glatt gemacht: Das Heck fällt weniger zerklüfftet aus als beim Vorgänger, die Auspuffrohre wurden in die Schürze integriert.

Das Design ist – typisch Lincoln – sehr expressiv. Der typisch für Lincoln zweigeteilte Kühlergrill wirkt wie der Bart des französischen Jazzmusikers und Komikers Moustache. Eine dreifach gepfeilte Motorhaube und extrem schmale Scheinwerfer steigern den Aufmerksamkeitsfaktor. Die Haube mündet in schmalen A-Säulen, ein Panorama-Glasdach zieht sich bis weit ins Heck. Die Fensterlinie fällt schmal aus, das Heck ziert ein integrierter Spoiler. Die Geometrie der Rückleuchten in LED-Technik erinnert an Aston Martin-Modelle und wird von einem durchgehenden Leuchtband verbunden. Dazu ist der MKZ Concept elf Zentimeter länger als das aktuelle Modell und streckt sich auf 4,93 Meter.

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Innen gefällt der Materialmix aus Leder, Klavierlack und Edelholz, gepaart mit mattiertem Chrom.

Ein Lincoln soll aber nicht nur optisch fesseln, sondern auch technisch und in Sachen Luxus überzeugen. Dazu hat der Ford-Ableger das Interieur in feines, helles Leder gehüllt und hübsch in Orange illuminiert. Mattierte Chromflächen und Oberflächen in Klavierlack-Optik verbreiten gemeisam mit Edelholz Noblesse. Das sieht schon sehr gut aus, wir werden sehen, wie viel Lincoln davon in die Serie rettet. Dazu gibt es schicke Instrumente, die der Fahrer nach eigenen Wünschen konfigurieren kann und einen großen Touchscreen (MyLincoln Touch analog zu MyFord) in der Mitte des Armaturenträgers. Selbstredend ist der MKZ Concept mit der Fülle an Assistenten gesegnet, die wir von aktuellen Ford-Modellen wie Focus oder Mondeo kennen. So ist der künftige Lincoln MKZ unterm Blech vielleicht nur ein Ford Mondeo, aber edel wie ein Cadillac.

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