Fernbus-Linienverkehr

Lokführerstreik: Alternativen zur Bahn

— 18.05.2015

Trotz Bahnstreiks zum Ziel

Der Lokführerstreik ist vorbei – doch neue Warnstreiks bei der Bahn sind nicht ausgeschlossen. Wir verraten Ihnen die besten Alternativen zur Bahn!

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'Bahnstreik: Wie reagieren Sie?'

Aufatmen bei Bahn- und Autofahrern: Der Streik der Lokführergewerkschaft GDL wird noch am Donnerstag (21. Mai 2015) beendet. Beide Seiten einigten sich auf ein Schlichtungsverfahren in dem festgefahrenen Tarifkonflikt, teilten Deutsche Bahn und GDL am Donnerstagmorgen mit. Laut GDL ist der Streik erst am Abend um 19 Uhr komplett beendet. Die Gefahr neuer Warnstreiks bei der Deutschen Bahn ist nach Aussage der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) allerdings hoch: "Die Chancen stehen fünfzig zu fünfzig", sagte EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba am Donnerstag in Berlin, wo die Gewerkschaft mit der Bahn verhandelte. Sie drohte mit Warnstreiks, sollte sich die Bahn bei "materiellen Fragen" nicht bewegen. Falls es wieder zu Zugausfällen kommt, haben wir für Sie Alternativen zur Schiene zusammengestellt.
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Fernreise mit dem Fernbus

Fernbusse sind eine günstige Alternative, von A nach B zu kommen.

Fernbusse sind eine günstige Alternative, um von A nach B zu kommen. Seit der Liberalisierung des Markts wächst das Angebot an Fernbuslinien rasant, zwischen nahezu allen größeren Städten Deutschlands und Europas gibt es gute und schnelle Verbindungen, meist sogar mehrmals täglich. Um die beste Verbindung zu finden, empfiehlt sich der Besuch auf einem der Fernbusvergleichsportale, zum Beispiel Busliniensuche.de, busticket.de, fahrtenfuchs.de, fernbusse.de und GoEuro. Wer eine Reise buchen will, der sollte sich beeilen: Der Ansturm auf die Fernbusse beginnt nach der Ankündigung eines Bahnstreiks sehr schnell. Bei einigen Buslinien dürften die Preise drastisch ansteigen, da sie nachfrageabhängig sind. Ein Vergleich auf einem Fernbus-Vergleichsportal lohnt also.

Günstige Alternative: Die Fernbus-Linien in Deutschland

Bilanz des Bahnstreiks 2014: Boom für Bus und Co

Nimm mich mit: Mitfahrgelegenheiten

Mitfahrgelegenheit: Eine Privatperson hat noch Plätze im Auto frei und nimmt andere gegen ein meist überschaubares Entgelt mit. Angeboten werden solche Fahrten auf diversen Internetseiten oder Apps, zum Beispiel www.mitfahrzentrale.de (Registrierung nötig!). Gebührenfreie Portale sind beispielsweise flinc.org, blablacar.de, bessermitfahren.de und drive2day.de.
Alles zum Thema Carsharing

Auch hier registrierten die Betreiber bei den vergangenen sieben Bahn-Streiks einen deutlichen Anstieg an Reise-Anfragen. "Beim letzten Streik sind Zehntausende Reisende auf Mitfahrgelegenheiten umgestiegen und das hat sehr gut funktioniert", sagt Simon Baumann, Sprecher von mitfahrzentrale.de nach dem mehrtägigen Streik im November 2014. Neben der Nachfrage steigt in der Regel auch das Angebot an Mitfahrgelegenheiten durch den Streik. "Viele Autofahrer zeigen sich solidarisch und bieten freie Plätze in ihrem Wagen für Leute an, die in die gleiche Richtung wollen." Für viele Städteverbindungen sind in der Regel Angebote verfügbar. Frühes Buchen per App oder die Internetseite ist aber sinnvoll. 
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Mitfahrgelegenheiten bei Twitter suchen: #Twitfahrgelegenheit

Auto statt Bahn: Carsharing

Auto statt Bahn: Carsharing.

Carsharing wird immer beliebter; während es noch vor einigen Jahren schwierig war, sich ein Teil-Auto zu organisieren, gibt's mittlerweile zahlreiche Anbieter. Wer sich vorstellen kann, Carsharing öfter zu nutzen, kann sich für Anbieter wie Car2go, DriveNow, Flinkster und Stadt mobil entscheiden, die Aufnahme- oder Monatsgebühren von bis zu 70 Euro verlangen. Für einen spontanen Ritt bieten sich Unternehmen wie Citeecar und Greenwheels an, bei denen neben den einmaligen Fahrtkosten keine weiteren Kosten anfallen.
Alles zum Thema Carsharing

Andere Variante: privates Carsharing. Immer mehr Privatpersonen bieten ihr Auto zum Teilen an – das spart Kosten und schont die Umwelt. Vermittler von günstigen Privatautos zum Mieten sind Plattformen wie Autonetzer oder Tamyca. Eine weitere Variante ist Uber.

Diese Carsharing-Anbieter gibt es in Deutschland

Carsharing: Quicar Carsharing: DriveNow Carsharing: Greenwheels

Mobil in der Stadt: Taxi

Die S-Bahn steht – ab ins Taxi? Innerstädtisch sicher eine Alternative, aber auf Langstrecken geht das natürlich ins Geld. Bei den letzten Streiks verbuchte der deutsche Taxi- und Mietwagenverband mehr längere Fahrten als gewöhnlich. Eine Taxe zu ergattern, sollte trotzdem kein Problem sein. Lediglich an Flughäfen und Bahnhöfen wird der Streik sich aber erfahrungsgemäß sicher bemerkbar machen.

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Fernbus Mietwagen

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