Los Angeles Auto Show 2010: Dodge Charger

Dodge Charger (2011) Dodge Charger (2011)

Los Angeles Auto Show 2010: Dodge Charger

— 16.11.2010

Gestärkter Kult

Ein Muscle-Car braucht was? Power ohne Ende. Deshalb hat Dodge den Charger nachgeschärft. Das Modelljahr 2011 steht mit noch mehr Pferdchen unter der Haube auf der Los Angeles Auto Show 2010.

Von wegen Sparsamkeit: Muscle-Cars haben in den USA wieder Hochkonjunktur, Ford Mustang, Chevrolet Camaro oder der Dodge Challenger buhlen um Kunden und PS-Rekorde. Da darf der Dodge Charger nicht fehlen, der auf der Los Angeles Auto Show 2010 (18. bis 29. November) sein frisch geliftetes Näschen in den Messewind streckt. Die Front mit dem trapezförmigen Kühlergrill ist geschärft, das Fadenkreuz des Grills mit breiteren Chromleisten noch stärker betont. Hinten zitiert der Charger seine Ahnen aus den 1960er-Jahren: Ein durchgehendes Leuchtband, das sich zur Mitte hin verjüngt, macht mit exakt 164 LEDs richtig was her. Und auch an der Seitenansicht wurde gearbeitet, die Coupé-artige Linie wird noch betont, indem die hinteren Türgriffe höher liegen als die vorderen.

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Das durchgängige Leuchtband am Heck strahlt mit exakt 164 LEDs.

Unter der Alu-Haube sitzt der neue Pentastar-3,6-Liter-V6 mit 296 PS als Basis-Aggregat, das rund 350 Newtonmeter Drehmoment an die Hinterachse schickt. Natürlich darf auch ein fetter V8 nicht fehlen, der 5,7-Liter-Hemi im R/T-Modell leistet 375 PS und ist auf Wunsch auch mit Allradantrieb zu haben. Um Sprit zu sparen, lässt sich die Vorderachse elektronisch entkoppeln, macht laut Dodge fünf Prozent weniger Verbrauch. Der Spurt auf 100 km/h soll unter sechs Sekunden gelingen. Das Fahrwerk wurde gestrafft, dazu rollt der Charger R/T auf 19-Zöllern mit 255er-Pneus. Bisher ist noch kein SRT8-Modell bestätigt, aber ein Top-Modell mit bis zu 500 PS dürfte nicht mehr lang auf sich warten lassen. Innen haben die Amis den Charger gründlich überarbeitet, die Materialien sollen denen europäischer Premiumfahrzeuge entsprechen. Und auch technisch legt Dodge eine Schippe drauf, auf Wunsch sind Helfer wie ein Tempomat mit integriertem Kollisions-Warner, ein Toter-Winkel-Assistent oder eine Rückfahrkamera zu haben. Die Helfer werden zwar zum Basispreis von knapp 26.000 Dollar (rund 19.000 Euro) noch nicht an Bord sein, ein günstiges Angebot bleibt der Charger trotzdem.

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