Los Angeles Auto Show 2010: Ford Mustang Boss

Ford Mustang Boss mit Trackey Ford Mustang Boss mit Trackey

Los Angeles Auto Show 2010: Ford Mustang Boss

— 12.11.2010

Der magische Schlüssel

Ford bringt zur Los Angeles Auto Show nicht nur den Mustang Boss mit, sondern auch einen magischen Schlüssel. Der "Trackey" macht den Mustang vollends reif für die Piste.

Im August 2010 jubelte die Pony-Car-Gemeinde: Ford bringt 2011 den Mustang Boss zurück auf die Straße. 42 Jahre nach dem Debüt 1969 wird der Mustang Boss 302 den Asphalt wieder glühen lassen, vorher gibt er noch sein Messedebüt auf der Los Angeles Auto Show 2010. Doch die Fans dürfen sich nicht nur auf 440 PS aus fünf Litern Hubraum freuen, sondern auch auf ein ganz spezielles Extra: den "Trackey" (ein Wortmix aus "Track" und "Key"). Wer dieses Feature ordert, der erhält vom Händler zwei unterschiedliche Zündschlüssel fürs selbe Auto. Einen mit einem schwarzen Boss-Logo für den Normalbetrieb auf der Straße. Und dazu den magischen Trackey mit einem roten Boss-Logo. Wird der verwendet, mutiert der Mustang zum Vollblut-Racer.

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Der rote Schlüssel schärft die Elektronik und macht den Mustang vollends zum Racer.

Auf dem geheimnisvollen roten Schlüssel sind Daten gespeichert, die mehr als 200 Parameter in der Elektronik des Mustang Boss verändern und ihn so für die Rennstrecke schärfen. Neben der kompletten Änderung der Motor- und Fahrwerk-Charakteristik ist auch eine zweistufige Launch-Control Teil des Zauberschlüssels. Ford warnt Käufer ausdrücklich, den Trackey abseits der Rennstrecke zu benutzen – zu biestig wird der Mustang Boss mit der geschärften Abstimmung, die auch Bremsen und Kupplung sensibler werden lässt. Will der Besitzer seinen Mustang wieder auf der Straße fahren, nimmt er einfach den schwarzen Schlüssel, um zur zivilen Einstellung zurückzukehren. Das Beste am Chiptuning per Zündschlüssel: Die normale Werksgarantie bleibt dem Mustang erhalten.

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Der Mustang Boss 302 Laguna Seca wurde abgespeckt und ist noch mal leichter.

Basis für den Boss ist der Mustang GT, dessen 418 PS starker Fünfliter-V8 dank neuer Motorsteuerung und modifizierter Einlässe 440 PS generiert. 515 Newtonmeter Drehmoment sind über jeden Zweifel erhaben, aber ein Mustang GT hat 14 Nm mehr. Dafür dreht der Boss höher, ist leichter, steifer und natürlich stärker als jeder andere Serien-Mustang. Die sechs Gänge werden handsortiert mit kürzeren Schaltwegen. Der Ford Mustang Boss 302 liegt etwas tiefer als die Brüder, vorne elf und hinten einen Millimeter, wobei das sportlicher abgestimmte Fahrwerk verstellbar ist. Dazu gibt's die passenden Schlappen mit 255/40ZR-19-Pneus vorn und 285/35ZR-19-Reifen hinten. Die Front wurde mit einem neuen Splitter und einem anderen Grill aerodynamisch optimiert, die Nebelscheinwerfer fallen weg. Wem der "normale" Boss nicht reicht, der kann auf einen Ford Mustang Boss 302 Laguna Seca zurückgreifen. Der limitierte Laguna Seca verzichtet auf eine Rückbank und ist daher noch leichter. Preise für den Ford Mustang Boss 302 gibt es noch nicht, auch der Aufpreis für den magischen Schlüssel "Trackey" ist noch nicht bekannt.

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