Los Angeles Auto Show 2010: Kia Optima Hybrid

Kia Optima Hybrid Kia Optima Hybrid

Los Angeles Auto Show 2010: Kia Optima Hybrid

— 22.11.2010

Koreaner mit Doppelherz

Kia wird elektrisch: Der Magentis-Nachfolger Optima kommt auch als Hybrid. Zuerst für den US-Markt. Erstmals verrät Kia auch Leistungsdaten zu seiner Mittelklasse mit Doppelherz.

Kia verspricht uns schon länger ein Hybrid-Modell. Jetzt ist es soweit, auf der LA Auto Show 2010 (noch bis 28. November) steht das Serienmodell des Magentis-Nachfolgers Optima als Hybrid. Der kombiniert einen 2,4-Liter-Benziner mit 168 PS mit einem Elekro-Motor, der 41 PS leistet. Die Kraftübertragung übernimmt eine Sechsgang-Automatik, die den Benziner vom Antrieb entkoppeln kann. So fährt der Korea-Hybrid Kurzstrecken auch rein elektrisch, laut Kia sogar bis 100 km/h schnell.

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Kia macht die Mittelklasse dynamisch, das Heck erinnert an den Ford Mondeo.

Der E-Motor mit Lithium-Ionen-Akkus allein hat ein Drehmoment von 209 Newtonmetern, im Kombination mit dem Benziner sollen es 265 Nm sein. Der Elektromotor wurde in das erweiterte Getriebegehäuse integriert (zwischen Benzinmotor und Automatikgetriebe) und ist laut Kia das weltweit erste ölgekühlte System. Die Systemleistung beider Aggregate beträgt 209 PS, so soll die 1,6 Tonnen schwere Limousine in 9,2 Sekunde auf Tempo 100 spurten. Den Verbrauch beziffert Kia auf 6,2 Liter im Schnitt.

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Das Doppelherz leistet 209 PS, bis Tempo 100 soll der Koreaner kurzfristig elektrisch fahren.

Auch optisch macht der Optima deutlich mehr her als sein braver Vorgänger Magentis. Weil das Blechkleid unter dem Einfluss von Designchef Peter Schreyer jedoch nicht nur seine Biederkeit abgestreift, sondern überraschend sogar Sex-Appeal gewonnen hat, dürfte ihm jedoch gelingen, was der glücklose Magentis niemals schaffte: Hälse verdrehen. Eine Doppelauspuffanlage mit verchromten Endrohren, in die Außenspiegel integrierte Blinker, Solarglas und 16-Zoll-Leichtmetallräder mit Reifen der Größe 205/65 R16 sollen sportliche Signale senden. Ein "ECO Guide" genanntes Anzeigen-System will den Fahrer zu spritsparender Fahrweise animieren. Zusätzlich dient der Elektromotor als Generator und gewinnt Energie über Rekuperation beim Bremsen, als weitere Sparmaßnahme ist ein Start-Stopp-System verbaut. Anfang 2011 rollt der Kia Optima Hybrid zu den US-Händlern, im Sommer wird die 4,85 Meter lange Limousine dann auch zu uns kommen. Zuerst allerdings ohne Hybridantrieb, sondern mit einem Benziner und einem Diesel. Der Benzindirekteinspritzer holt aus zwei Litern Hubraum 170 PS, der Selbstzünder generiert aus 1,7 Litern 136 PS. Die Preise sollen auf dem Niveau des Vorgängers bleiben, das bedeutet einen Einstieg um 23.000 Euro. Wenig für ein Auto, dessen Abmessungen fast eine Mercedes E-Klasse erreichen. Was der Hybrid kosten soll, hat Kia noch nicht verraten.

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