Los Angeles Auto Show 2010: Porsche Cayman R

Porsche Cayman R Porsche Cayman R

Los Angeles Auto Show 2010: Porsche Cayman R

— 17.11.2010

Der Cayman R hat Biss

Porsche macht den Cayman noch bissiger: Beim R trifft mehr Power auf weniger Gewicht. Erstmals zuschnappen darf der stärkste Cayman auf der Los Angeles Auto Show 2010.

Der Porsche Cayman S kommt schon nicht schwächlich daher: 320 PS zaubert Zuffenhausen aus dem Hut. Doch Porsche wäre nicht Porsche, wenn da nicht noch mehr möglich wäre. Und so darf der Cayman R auf der LA Auto Show 2010 (19. bis 28. November) die Zähne zeigen. Mit 330 PS ist er nur marginal stärker, hat aber dank einer konsequenten Diät um die 55 Kilo abgespeckt. Kilos, die der Fahrer merken soll und wird. 1295 Kilo stehen dann im Datenblatt, macht 3,9 Kilo pro PS (oder vier mit dem Porsche Doppelkupplungs-Getriebe PDK). Das gelingt durch den konsequenten Einsatz von Leichtbau-Komponenten und schlichten Verzicht auf Komfort: Radio? Gibt es nicht. Klimaanlage? Fehlanzeige.

Am 17. November ab 19:55 Uhr: Live-Enthüllung des Cayman R

Video: Porsche Cayman R

Sportgerät mit 330 PS

Dazu spendiert Porsche leichte Sportschalensitze, lässt in den Türen das Ablagefach weg und ersetzt massive Türöffner durch Türöffnerschlaufen. Die Abdeckung des Kombiinstruments sowie der Cupholder fallen ebenfalls weg. Gegen Aufpreis ist eine Lithium-Ionen-Leichtbau-Batterie erhältlich. Außerdem rollt das Topmodell der Mittelmotor-Coupés auf den leichtesten 19-Zoll-Rädern, die das gesamte Porsche-Programm zu bieten hat. Das soll sich auch bei den Fahrleistungen bemerkbar machen. Tut es auch: Der 3,4-Liter-Sechszylindermotor mit 330 PS ermöglicht nach fünf Sekunden (mit PDK 4,9 Sekunden) die Marke von 100 km/h und schafft Tempo 282 (280), sieben Kilometer mehr als der Cayman S. Dafür schluckt er mit 9,7 Litern (PDK 9,3 l/100 km) sogar ein Zehntel Liter weniger Sprit als der schwächere Bruder.

Überblick: Alle News und Tests zum Porsche Cayman

Die schlanken Sitzschalen sind ein weiterer Beitrag in Sachen Diät.

Selbst am Sound wurde getüftelt: Die modifizierte Motorsteuerung erzeugt im Schubbetrieb das aus dem Rennsport bekannte Brabbeln. Dazu liegt der Cayman R um 20 Millimeter tiefer und hat einen feststehenden Heckspoiler. Mit der Tieferlegung verbunden sind kürzere, steifere Federn und angepasste Stabilisatoren an Vorder- und Hinterachse, auch die Spur fällt breiter aus. Optisch ist der stärkste Cayman an den 911 R von 1967 angelehnt, der damals als Kleinserie diverse Rennerfolge hamsterte. Die Außenspiegel, der seitliche Dekorschriftzug, die seitlichen Lufteinlässe und das Heckspoiler-Oberteil, sowie die schwarz eingefassten Scheinwerfer zitieren den Auftritt klassischer Porsche-Racer. Wer einen Cayman R haben will, aber auf normale Sitze nicht verzichten möchte, bekommt sie auch, sogar aufpreisfrei. Gegen Aufpreis gibt es Klimaautomatik, Xenonscheinwerfer mit Kurvenlicht oder eine Voll-Lederausstattung. Das schadet zwar den Diät-Bemühungen der Porsche-Ingenieure, treibt aber die Preise nach oben. Wieviel das neue Cayman-Flaggschiff kosten wird, verrät Porsche noch nicht. Verfolgen Sie an dieser Stelle am 17. November ab 19:55 Uhr live die Enthüllung des Porsche Cayman R.

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