Lotus Evora 414E Hybrid

Lotus Evora 414 E Hybrid auf dem Genfer Autosalon 2010

— 01.03.2010

Lotus setzt auf Hybrid

Der spart ganz schön schnell: Der Lotus Evora 414 E Hybrid kombiniert satte Power mit kleinem Verbrauch. Die Premiere für den 414 PS starken Sportler mit drei Herzen ist auf dem Genfer Autosalon 2010.

Fährt so die Zukunft? Der Lotus Evora 414 E Hybrid wird befeuert von zwei Elektromotoren, die jeweils ein Hinterrad antreiben und 207 PS leisten. Macht in der Summe muntere 414 Pferdchen, die ihre 800 Newtonmeter Drehmoment über eine sequenzielle Siebengang-Automatik samt Lenkrad-Paddles in den Asphalt brennen. Damit nicht zu viele bleischwere Akkus den Sportsgeist vertreiben, verbaut Lotus zusätzlich einen Mini-Benziner als Reichweiten-Verlängerer: Der extrem kompakte 1,2-Liter-Dreizylinder leistet maximal 47 PS bei 3500/min und soll ein maximales Drehmoment von 107 Newtonmetern erreichen. Der Motor ist als Monoblock konstruiert: Motorblock, Zylinderkopf und Auspuffkrümmer sind allesamt aus einem Gussteil gefertigt. Das spart Material und Anbauteile und erklärt das niedrige Gewicht von nur 85 Kilo inklusive der Anbauteile. Eine Multipointeinspritzung und die Bauart des Motors sollen zudem geringe thermische Verluste garantieren.

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Die Fahrleistungen beeindrucken: In nur vier Sekunden fällt die 100-km/h-Schallmauer. Und auch die Reichweite stimmt: Mit seinem Motorenmix soll der Lotus Evora 414 E Hybrid immerhin 480 Kilometer weit kommen, bevor er an die heimische Steckdose oder die nächste Tanke muss. Damit die Besucher am Genfer See die Technik auch würdigen können, ist die Motorabdeckung des kupferfarbenen Öko-Renners aus Glas. Die Farbe taucht auch in Innenraum wieder auf. Laut Lotus liegt die Performance auf dem Niveau des Serien-Evora, genaue Daten verschweigen die Briten noch. Klar ist: Der Hybride kann rund 50 Kilometer rein elektrisch fahren, bevor der Otto-Motor einspringt.

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Fast schon ein alter Hut ist die Rückgewinnung der Bremsenergie, die zusätzlich zur sparsamen Fahrt beiträgt. Da der Hybrid-Evora im Elektro-Betrieb geräuschlos durch die Gegend rollt, haben die Tüftler einen Sound-Generator verbaut, der vier verschiedene Motor-Töne simuliert. Der Fahrer darf wählen, ob er einen V6- oder einen V12-Sound hören möchte, die Öko-Variante soll sich wie eine Mischung zwischen Elektro- und Motorsound anhören. Wann die Technik serienreif sein könnte, verrät Lotus noch nicht.

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