Lumma CLR 300M — 25.05.2007
Ein paar Zentimeter Lumma
Horst Lumma ist zwar Schwabe, aber keinesfalls geizig – zumindest nicht bei der Verwendung von Faserverbundwerkstoff. Fast schon verschwenderisch wird in seiner Werkstatt alles aufgeblasen, was auf vier Rädern fährt.
Fabulöse Maße und kräftige Optik
Derart geweitet fassen die Radhäuser nun Räder in der fabulösen Dimension von 20 Zoll im Durchmesser, sowie 9,5 Zoll bzw. 12,5 Zoll in der Breite. Entsprechend der muskulösen Optik rollt der Lumma CLR 300M auf 255er-Continentalreifen vorne und 305er hinten. Halbe Sachen gibt es bei den Schwaben nicht, so wurden die ausgestellten Kotflügel mit einem hübschen Seitenschweller verbunden, der ganz praktisch mit Bremsbelüftungskanälen ausgerüstet ist. An dieser Stelle lohnt sich übrigens schon der Blick ins Portemonnaie: 3026 Euro für den Karosserie-Umbausatz und zünftige 6500 Euro für die Exklusiv-Felgen, wer schön sein will, der muss gewohntermaßen leiden.Doch sehen wir dem CLR 300M ins böse Gesicht: Der Umbau ist seinen Preis allemal wert, denn die mitgelieferte Frontschürze macht ordentlich Eindruck. Sie ist wie die Heckschürze aus leichtem und stabilen Faserverbundwerkstoff. Sämtliche Luftöffnungen sind übrigens mit Alu-Gitter versehen, die die Rennoptik zusätzlich verstärken. In Sachen Abgasanlage und Fahrwerk ging man im Schwabenländle wie folgt vor: optimierte Rennauspuffanlage in Vierrohr-Optik (je 90 mm) für mehr Leistung und H&R-Tieferlegungsfedern, die ebenfalls Renngene aufweisen. Für beides fallen dann allerdings noch einmal 1898 Euro bzw. 389 Euro an. Wichtiger Hinweis für die Besitzer der weniger brachialen Motorvarianten: Lumma entwickelt derzeit ein ähnliches Kit für die komplette E46-Coupé-Reihe.

































