Made in Korea

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— 18.02.2003

Zweiter Anlauf für SsangYong

Mit einem neuen Importeur versucht die koreanische Geländewagen-Marke erneut in Deutschland Fuß zu fassen.

Ob's im zweiten Anlauf klappt? Die koreanische Geländewagen-Marke SsangYong wird drei Jahre nach dem Konkurs ihres Deutschland-Importeurs ab März 2003 wieder offiziell in Deutschland eingeführt.

Beim neuen Importeur, der SsangYong Motor Deutschland GmbH in Neuss, handelt es sich um eine Tochtergesellschaft des niederländischen Importeurs Kroymans Corp., Hilversum. Anfang März 2003 will der neue Importeur offiziell seine Arbeit aufnehmen (Tel.: 02131/ 386 42 10). Geschäftsführer Ditmar Huptas: "Wir wollen uns in diesem Jahr um zehn bis zwölf neue Partner bemühen. Allerdings wollen wir kein Händlernetz im Hauruck-Verfahren aufbauen, sondern eine möglichst hohe Service-Qualität sichern." In einem Zeitraum von drei bis fünf Jahren soll das Netz 40 bis 45 Vertragshändler umfassen.

Kroymans will erstmals auch den Rexton auf dem deutschen Markt anbieten. Dieser Allradler basiert im Wesentlichen auf der Technik der altbekannten Modelle Musso und Korando, verwendet allerdings den permanenten Allradantrieb des Musso-Benziners mit 3,2-Liter Hubraum. Der Rexton verfügt über einen klassischen Leiterrahmen mit aufgeschraubter Karosserie. Dieses Modell wird in den Niederlanden oder Belgien bereits angeboten.

Die SsangYong-Fahrzeuge trugen in den letzten beiden Jahren einen Daewoo- Kühlergrill. Nach der Abnabelung vom Daewoo-Konzern ist die Marke wieder selbstständig und wird in Kürze mit neuem Markenlogo auftreten.

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