Mähdrescher der Zukunft: Designstudie

Mähdrescher der Zukunft: Designstudie

— 24.03.2011

Wichtig ist auf'm Acker

Tank gegen Teller? Diesmal nicht: Dieses mächtige Gerät soll den Hunger der wachsenden Weltbevölkerung stillen. Ein Ausblick auf den Mähdrescher der Zukunft.

Nahrung ist noch immer eines der großen, globalen Probleme. Besserung ist nicht in Sicht, denn die Weltbevölkerung wächst. Bis zum Jahr 2050 könnte sie auf rund zehn Milliarden ansteigen, prophezeien Experten. Die österreichische Innovationsagentur Dominic Schindler Creations hat nun einen entsprechenden Lösungsansatz ersonnen. Ihr Ausgangspunkt: Um sich den kommenden Herausforderungen zu stellen, braucht es moderne, leistungsfähige Geräte. Mit anderen Worten: Der Mähdrescher der Zukunft muss her. Die Österreicher machten sich Gedanken darüber, was den Erntehelfer zum leistungsfähigen Weltverbesserer machen könnte. Heraus kamen verschiedene Ideen, die neben dem Problemlöser-Gen noch ein weiteres – wenn auch vergleichsweise banales – Highlight mit sich bringen: Coole Bilder. Freunde großer Maschinen kommen beim Anblick des Ackerungetüms voll auf ihre Kosten. Gut und gerne könnte der "Future Harvester" auch eine Rolle in einem Science Fiction-Film übernehmen.

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Auch nachts braucht der Ernteriese keine Pause. Zwei leistungsstarke LED-Scheinwerfer tauchen den Erntebereich in helles Flutlicht.

Zwei lenkbare Vorderachsen verhelfen dem Mähdrescher zu einem kleineren Wendekreis und sorgen auf der Straße darüber hinaus für verbesserte Lenkeigenschaften. Dank dieser Fähigkeiten sollen sich die Arbeitsablauf effizienter gestalten lassen. Alternativ könnten sich die Kreativen auch einen Kettenantrieb vorstellen. Er würde die Gefahr eliminieren, sich auf sandigem Grund festzufahren. Diese Art von Antrieb würde einen Mähdrescher zum Multifunktionsgerät. Machen. Kombiniert mit austauschbaren Schneidwerken, könnte er zum Bewirtschaften von unterschiedlichen Flächen benutzt werden.

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Auch kleinere Neuerungen sollen große Auswirkungen auf einen verbesserten Arbeitseinsatz haben. Da wären zum Beispiel die großen Glasflächen der Führerkabine, die die Sicht zur Seite optimieren. Für die Klimaanlage an Bord würde der Fahrzeugführer den Visionären sicherlich die Füße küssen. Ebenso wichtig ist der verstellbare Sitz, der eine ergonomische Arbeitshaltung ermöglichen soll. Unterhaltung gibt es in Form eines Beifahrers, für den eigens ein Sitz eingeplant ist. Und wenn die Arbeit auch nach Sonnenuntergang noch weiter gehen muss, kommen zwei leistungsstarke LED-Scheinwerfer mit verstellbarem Lichtkegel zum Einsatz, die den Erntebereich in helles Flutlicht tauchen.

Autor: Stephanie Kriebel

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