Magna-Businessplan für Opel
— 12.06.2009Russisches Roulette
Opel kommt nicht von General Motors los. Laut einem Zeitungsbericht will der mögliche Retter Magna mit New Opel die russischen Rechte für die GM-Tochter Chevrolet übernehmen. Experten haben Zweifel.
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Hälfte des Gesamtabsatzes in Russland?
Der Zeitung liege ein Papier vor, in dem es heißt: "Unser derzeitiges Konzept sieht vor, dass New Opel bis auf weiteres das Exklusivrecht haben wird, die Marke Chevrolet in Russland zu produzieren und zu vertreiben." Demnach wolle Magna bis 2014 jährlich 350.000 Chevrolets und 200.000 Opel in Russland verkaufen. Gemeinsam mit dem russischen Hersteller GAZ, der in das Konzept einbezogen werden solle, seien Produktionskapazitäten von 700.000 Autos in Russland geplant. Das entspräche fast der Hälfte des gesamten "New-Opel"-Absatzes, den Magna für 2014 geplant hat.Experten zweifeln an Durchführbarkeit des Deals
Experten halten dem Bericht zufolge die Prognose für deutlich zu optimistisch. Zudem sei es unwahrscheinlich, dass GM sein erfolgreiches Russland-Geschäft an New Opel abtreten werde. Der Opel-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz sagte, das angestrebte Exklusivrecht für Chevrolet in Russland werde sicher "einer der wichtigsten Deals" sein. Magna verhandele darüber gerade mit GM, die Gespräche seien aber sicher "nicht ohne". Franz erklärte jedoch, dass die Zukunft Opels nicht vom Erfolg dieser Verhandlungen abhänge.
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