Mai-Absatz BMW und Mercedes Car Group

BMW dank des Mini im Plus

Mai-Absatz BMW und Mercedes Car Group

— 06.06.2003

Stagnation auf hohem Niveau

BMW hat den konzernweiten Absatz dank des Mini um 0,4 Prozent gesteigert. Bei der Mercedes Car Group sorgen Smart und E-Klasse für Absatz.

BMW dank des Mini im Plus

Die BMW Group hat im Mai weltweit 94.410 Autos verkauft (Vorjahr: 93.990, plus 0,4 Prozent). In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres waren es insgesamt 447.840 Einheiten (minus 0,3 Prozent). Unmittelbar vor Markteinführung der neuen 5er-Limousine (Juli 2003) ging der Absatz der aktuellen Modells um 12,7 Prozent auf 13.010 Einheiten zurück. Modellzyklusbedingt liegt damit der Mai-Absatz der Marke BMW bei 79.910 Einheiten (minus 3,5 Prozent) bzw. 373.200 in den ersten fünf Monaten (minus 6,5 Prozent).

Deutlich zulegen konnte erneut der Mini. Im Mai wurden 14.500 Exemplare verkauft (plus 29,4 Prozent). In den ersten fünf Monaten waren es 74.640 (plus 48,7 Prozent). Im Ländervergleich behauptet der "Heimatmarkt" Großbritannien nach wie vor die Spitzenposition mit bislang 17.910 Neuzulassungen in 2003, gefolgt von den USA (14.610), Deutschland (11.390), Italien (9.240) und Japan (4.960). Fürs Gesamtjahr geht BMW nach wie vor davon aus, mit allen Marken das Vorjahresvolumen zu übertreffen.

Schon 24.000 T-Modell-Bestellungen

Das soll(te) auch bei DaimlerChrysler klappen: Die Mercedes Car Group hat im Mai 108.400 Autos verkauft (Vorjahr: 108.100). Bei Mercedes-Benz waren es weltweit 96.900 Pkw (900 weniger als im Mai 2002), bei Smart 11.500 (plus 13 Prozent). Von Januar bis Mai 2003 lag der Absatz der Mercedes Car Group mit insgesamt 510.200 Automobilen knapp unter Vorjahresniveau (513.500). Für einen Smart entschieden sich in den ersten fünf Monaten 49.500 Käufer (50.200), für einen Mercedes-Benz 460.700 (463.300).

Überaus erfolgreich verkauft sich weiterhin die E-Klasse: In den ersten fünf Monaten 2003 stieg die Nachfrage auf 111.200 Limousinen. Dies entspricht einem weltweiten Marktanteil von rund 40 Prozent im Oberklasse-Segment. Fürs neue T-Modell der E-Klasse gingen seit Markteinführung im März bereits 24.000 Bestellungen ein.

In den meisten europäischen Kernmärkten konnte Mercedes-Benz in den ersten fünf Monaten gegen den Trend Marktanteile hinzugewinnen. Neue Rekordwerte verzeichneten Großbritannien (36.900 Pkw, plus acht Prozent), Italien (37.900 Pkw, plus drei Prozent) und Spanien (13.300 Pkw, plus vier Prozent). In Deutschland wurden vor dem Hintergrund einer anhaltend schwachen Binnenkonjunktur von Januar bis Mai 145.200 Mercedes-Benz-Modelle abgesetzt, rund sechs Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

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