Manahrt M3 V8R: Fahrbericht

— 23.02.2011

Macht und Nebel

Der aktuelle M3 ist zwar alles andere als untermotorisiert, doch Manhart Racing sieht das anders. Der Tuner spendiert dem 3er ein auf 707 PS aufgeblasenes X6 M-Aggregat.

Über 700 PS und Hinterradantrieb? Das kann nicht wahr sein. Wie soll das gutgehen? Die armen Hinterreifen. Na ja, Tuner Günther Manhart ist da anderer Meinung: "Mit ein bisschen Feingefühl im Gasfuß ist alles möglich, auch unter zehn Sekunden auf 200." Das wollen wir genauer wissen und laden den auf "V8R" getauften BMW M3 zum ersten Fahrbericht. Schon im Stand zeigt der geschärfte 3er keine falsche Bescheidenheit. Mattes Orange, reichlich Carbon und schwarze Räder heizen die Erwartungen an.

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Regen und kalte Temperaturen vermiesten einen neuen Rundenrekord am Sachsenring.

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Hinter den Leichtmetall-Rundlingen aus dem Hause Breyton blitzen gewaltige Scheiben hervor. Die stammen vom BMW X6 M. Vom dicken SUV hat sich Manhart auch das Triebwerk geschnappt. Und als ob die 555 PS des 4,4-Liter-V8 nicht genug Power für einen M3 wären, hat sich der Tuner auch noch die beiden Turbolader vorgenommen. Serienteile raus, größer dimensionierte Lader rein. Zusammen mit neuer Motorelektronik und einer üppigeren Auspuffanlage ergibt das 707 PS. In Worten: siebenhundertsieben! Das Triebwerk passt nur knapp in den Motorraum. Schwierigkeiten gab es mit der Höhe. Deswegen wurde die Karbonhaube mit einem erhöhten Powerdome gebacken.

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Damit nicht irgendein Getriebe an das X6-Aggregat angepasst werden musste, übernahm Manhart auch die originale Sechsstufen-Wandlerautomatik. Die überzeugte bei der ersten Ausfahrt zwar nicht mit Sportlichkeit, zeigte sich der Leistung aber gewachsen. Erste Probeläufe auf unserem Messgelände lassen die angegebenen 3,9 Sekunden auf 100 und 9,9 Sekunden auf 200 km/h realistisch erscheinen. Es ist einfach unglaublich, welche Kraft der Motor an die Hinterachse weiterreicht. Erst in der dritten Fahrstufe endet die Rauchfahne am Heck. Zum kreischenden Sound gesellen sich gelegentliche Feuersalven bei Schaltvorgängen. Sobald es das Wetter zulässt, muss der Manhart M3 V8R im Toptest zeigen, was er längs- und querdynamisch draufhat.

Autor: Guido Naumann

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