Marussia-Pilot Will Stevens (2015)

Manor Marussia F1: Insolvenz abgewendet

— 26.02.2015

Marussia stellt Stevens vor

Die Insolvenz ist abgewendet! Nun benannte Manor Marussia Ex-Caterham-Pilot Will Stevens als ersten Fahrer. Ferrari ist Motorenpartner, McLaren hilft bei Getriebe und Entwicklung.

(dpa/jb) Das neuformierte Manor-Team hat die Pläne für seinen Start in der neuen Formel-1-Saison konkretisiert. Der Nachfolger des zuletzt zahlungsunfähigen Marussia-Rennstalls benannte am Mittwoch (25. Februar 2015) den Briten Will Stevens als ersten Stammpiloten. Zudem versicherte Manor, ein Auto für einen Start zum Saisonauftakt Mitte März in Melbourne sei im fortgeschrittenen Baustadium. Marussia war Ende der Vorsaison in die Insolvenz gerutscht und hatte nicht an den letzten drei Rennen teilnehmen können. In der Vorwoche war das Insolvenzverfahren für beendet erklärt worden. Nun will Manor den Formel-1-Startplatz übernehmen.
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Der 23 Jahre alte Stevens war in der vergangenen Saison zum Abschluss in Abu Dhabi zu seinem Formel-1-Debüt bei Caterham gekommen. "Es ist sehr aufregend zu sehen, wie alles zusammenkommt nach der enormen Leistung durch die das Team gerettet wurde", sagte er.

Marussias MVR-02 bei der Präsentation 2014. Wie das neue Auto aussieht, wurde noch nicht bekanntgegeben.

Der Rennstall will vorerst mit einem Vorjahresauto an den ersten Saisonrennen teilnehmen. Dafür hatten die Konkurrenten aber zuletzt die notwendige Zustimmung verwehrt. Sollte es dabei bleiben, müsste Manor bis spätestens zum vierten Rennen in Bahrain Mitte April mit einem neuen Modell nach den Regeln für 2015 antreten. Nur dann kann das Team seinen Anspruch auf einen Anteil an den Vermarktungsmillionen geltend machen. Der neue Name des Teams ist "Manor Marussia F1 Team", die Motoren kommen von Ferrari, technische Unterstützung bei der Entwicklung des Autos und das Getriebe aus dem Hause McLaren. Deren Engagement hat auch finanzielle Gründe: Marussia steht bei den Engländern mit rund zehn Millionen Euro in der Kreide, im Falle einer Insolvenz hätte McLaren dieses Geld abschreiben können.

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