Mansory auf der IAA 2009

Mansory Chopster auf der IAA 2009

— 08.09.2009

Schweizer Vision

710 PS Leistung, 900 Nm Drehmoment, 302 km/h Höchstgeschwindigkeit und Karbon, Karbon und noch mehr Karbon. Mansory präsentiert auf der IAA 2009 die neue Generation des Chopster. Basis: ein Porsche Cayenne Turbo S.

Es gibt Autos, die man mögen muss, um sie kaufen zu wollen. Der neue Mansory Chopster gehört mit Sicherheit dazu. Sehr stark, sehr schnell, aber auch sehr individuell. Auf der IAA 2009 in Frankfurt feiert er Weltpremiere. Kourosh Mansory hat diesmal seine auf Porsche spezialisierte Schweizer Firmentochter direkt mit der Entwicklung des Chopster beauftragt. Basis ist ein Porsche Cayenne Turbo S. Dessen Maschine bekommt bei Mansory Switzerland größere Turbolader, ein angepasstes Motormanagement und eine bessere Versorgung mit Kühlluft. 522 kW oder 710 PS kitzeln die Entwickler so aus dem Aggregat. 900 Nm Drehmoment und 302 km/h Höchstgeschwindigkeit gibt es obendrauf. Eine Sportauspuffanlage mit Fächerkrümmer, Vierrohr-Endtopf und Klappensteuerung runden das Upgrade ab. 

Karbon soweit das Augen sehen kann

Karbon, Karbon und noch mehr Karbon bestimmt das Äußere des Chopster.

Die Haut des Schweizer Schwergewicht-Sprinters ist größenteils neu. Front- und Heckschürze, Türen, Motorhaube und die Kotflügel sind aus Karbon geformt. Letztere verbreitern den Chopster im Vergleich zur Basis um 80 Millimeter. Sie verringern das Fahrzeuggewicht genug, um die Beschleunigungswerte, aber auch den Bremsweg und den Kraftstoffverbrauch des Chopster zu verbessern, so der Hersteller. Große Lufteinlässe in der Front sorgen für eine optimale Versorgung der Antriebseinheit mit Frischluft. Im Motorraum enstehende Heißluft kann durch die Abluftkanäle auf der Motorhaube entweichen. Vier LED-Zusatzscheinwerfer erhöhen nicht nur die passive Sicherheit, sie sehen auch noch gut am Auto aus.

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Das Highlight innen ist die durchgehende Mittelkonsole mit DVD-Player und Laptop mit Internet-Zugang.

Vollgeschmiedete 11x23-Zoll-Monoblockfelgen im Turbinendesign auf 315er Dunlop Sport Maxx GT passen laut Mansory perfekt unter die breiten Kotflügel. Das Mansory-Sportmodul zur Steuerung der Luftfederung senkt den Chopster auf Wunsch um 45 Millimeter ab. Innen gibt es viel Leder und noch mehr Karbon. Highlight des neu gestalteten Innenraums ist eine vom Armaturenbrett bis zum Fond durchgehende Mittelkonsole mit zwei integrierten Monitoren, DVD-Player und Laptop mit Internetverbindung. Vier einzelne Sportsitze bieten Halt, das Airbag-Sportlenkrad und die Alu-Pedalerie bringen Sport-Ambiente ins Cockpit. Eine zweite Seite der Medaille gibt es trotz aller Begeisterung aber auch. Kosten soll der Chopster nämlich rund 395.000 Euro.

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