Marathon-Weltcup

Mitsubishi Pajero Evolution 5

Marathon-Weltcup

— 13.11.2002

Geglückte Wüstentaufe

Der Franzose Stéphane Peterhansel dominierte im neuen Mitsubishi Prototyp die Konkurrenz.

Mitsubishis Generalprobe für die Rallye Dakar ist gelungen. Bei seinem ersten Start im Marathon-Weltcup in den Vereinigten Arabischen Emiraten (Dubai) fuhr der neue Pajero Prototyp von Stéphane Peterhansel auf Anhieb zum Sieg. "Der Evo ist breiter, hat einen längeren Radstand und einen deutlich tieferen Schwerpunkt. Das macht ihn weniger kippelig", erklärte der sechsfache Dakar-Sieger der Motorradwertung. Peterhansel verbesserte sich mit dem Sieg auf Platz zwei des Weltcup-Endstands.

An Hiroshi Masuokas Schwesterauto wurde ein Problem mit der Hinterachs-Ölkühlung entdeckt, das bis zum Start der Dakar am 1. Januar beseitigt werden muss. Masuoka ließ eine Etappe aus und spielte trotz zweier Tagessiege in der Endabrechnung keine Rolle.

Zwei Tage nach der Rallye stellte das Nissan-Werksteam seine Mannschaft für die Dakar 2003 vor. Größte Überraschung: Ari Vatanen, ehemaliger Rallye-Weltmeister und vierfacher Sieger der Dakar (Peugeot und Citroën), kehrt ins Cockpit zurück. Der Finne, Abgeordneter des Europaparlaments und angeblich scharf auf den Sitz des finnischen Staatspräsidenten, wird einen Pick-up steuern. Die Autos, die wie die Pajero auf einem Gitterrohrrahmen aufbauen und den Motor quasi mitten im Cockpit stehen haben, werden in Südafrika gebaut. Von dort sollen in Zukunft auch die Einsätze koordiniert werden.

Nicht am Start: Marathon-Champion Jean-Louis Schlesser. Er hat seine Dakar-Diesel-Pläne aufgegeben, wechselt von Renault zu Ford. Sein Buggy kriegt einen Dreiliter-Saugmotor, die Karosserie soll an einen Focus erinnern.

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