Maserati Kubang: IAA 2011

Maserati Kubang Maserati Kubang

Maserati Kubang: IAA 2011

— 13.09.2011

Der Jeep von Maserati

Nach einem ersten Versuch 2003 macht Fiat-Tochter Maserati nun Ernst: Auf der IAA 2011 steht das Luxus-SUV Maserati Kubang. Die Gene des Neuen reichen bis in die USA.

Trotz aller Unkenrufe: SUVs sind noch immer beliebt. Auch Maserati möchte sich ein Stück von diesem Kuchen sichern und macht auf der IAA einen Vorstoß in die Welt der automobilen Dickerchen. Selbstverständlich tun die Italiener das mit einem gewissen Anspruch: Das Concept-Car Kubang soll "das aufregende Fahrvergnügen und das luxuriöse Ambiente, das heute bei Sportwagen und Luxuslimousinen der Oberklasse Standard ist" endlich ins Segment der Luxus-SUV transferieren. Neu ist diese Idee nicht. Bereits 2003 stellte Maserati eine Studie gleichen Namens  auf der Messe in Detroit vor. Der damalige VW-Chef Bernd Pischetsrieder spielte auch eine Rolle: Mit Hilfe von Audi wollte er den aus Aluminium gefertigten Kubang auf die Räder stellen und im Gegenzug die Transaxle-Plattform des Quattroporte für den Phaeton-Nachfolger umfunktionieren. Doch der Allrad-Deal scheiterte, Pischetsrieder wurde geschasst, und der Kubang verschwand in der Versenkung.

Überblick: Die Stars der IAA

Neue Synergien machen's möglich: Unter dem Maserati Kubang steckt ein Jeep.

Fiat-Chef Sergio Marchionne grub die SUV-Idee 2010 wieder aus und will nun Nägel mit Köpfen machen. Sein Ansatz: Da Fiat nun auch die Chrysler-Marke Jeep unter seiner Fittiche hat, liegt es nahe, die neuen Synergien zu nutzen. Mit anderen Worten: Unter dem neuen Maserati steckt ein Jeep. Das ist an sich nichts Verwerfliches, dennoch werden die Italiener nicht müde, in einem fort zu versichern, dass es sich beim Kubang nichtsdestotrotz um einen waschechten Maserati handelt. Selbstverständlich werden daher auch die Motoren in Modena entwickelt und in Maranello bei Ferrari gefertigt. Die zweite Beruhigungspille für aufgeregte Maserati-Fans: Die Optik entstammt dem Maserati Designcenter. Zudem bringt der Kubang ein speziell in Italien entwickelte Achtgang-Automatikgetriebe mit, das die Kraft permanent an alle vier Räder weitergibt. Auch Performance-optimierte Lösungen für Fahrwerk, Bremsen und Lenkung hat er im Gepäck. Wann das neue Segment im Produkt-Portfolio Realität wird und der Kubang in Serie geht, verrät Maserati noch nicht. Als grober Richtwert ist aber 2013 gesetzt.

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Autoren: Stephanie Kriebel,

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