Maserati Quattroporte 2030 Concept — 20.10.2010

Wenn Designer wüten

Was kommt heraus, wenn ein Jungdesigner seine Vision eines Maserati zeichnet? Ein Quattroporte, der aussieht wie aus einem Science-Fiction-Streifen, montiert auf ein Dino-Skelett.

Yaroslav Chumachenko ist Nachwuchs-Designer. Der Mann kommt aus der Ukraine und hat sich überlegt, wie wohl ein Maserati Quattroporte im Jahr 2030 aussehen könnte. Folglich nennt er seinen Entwurf Maserati Quattroporte 2030 Concept. Die Inspiration zu seiner Zukunftsvision hat er sich in der Vergangenheit geholt: bei Dinosaurier-Skeletten und Zeppelinen. Und vom Maserati Birdcage, der als Rennwagen von 1959 bis 1961 gebaut wurde und als besonderes Schmankerl einen nur 30 Kilo schweren Gitterrohrrahmen von Giulio Alfieri besitzt, der aus mehr als 200 hauchdünnen Stahlrohren besteht. Auf einen solchen Rahmen greift auch der Jungdesigner zurück, so soll der Quattroporte der Zukunft in verschiedenen Variationen kostengünstig nach Kundenwünschen entstehen können. Weil das Gitterskelett in seiner Länge und Struktur variabel ausfällt, sollen zum Beispiel eine Limousine oder ein SUV als Karosserievarianten möglich sein. Das Getriebe und der Motor sollen vorn und hinten in den Gitterrahmen integriert werden, der wirkt wie ein Dino-Skelett.

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Die Studie sitzt auf einem Gitterrohrrahmen wie auf einem Skelett.

Die Studie sitzt auf einem Gitterrohrrahmen wie auf einem Skelett.

Das Ergebnis sieht aus wie eine Rennzigarre auf vier Rädern, wobei die vier Türen in ihrer Ausgestaltung ebenfalls variablel ausfallen. Wenn es nach Chumachenko geht, wählt der Kunde die Länge der vier Türen flexibel je nach Bedarf oder macht über Magnettechnik aus vier Türen zwei. Die sind nicht konventionell angeschlagen, sondern klappen als Flügeltüren nach vorn. Hinten ziehen sich zwei Leuchtbänder bumerangförmig nach oben, der Blick fällt in einen offen wirkenden Schlund. Ob das gut aussieht, liegt im Auge des Betrachters, denn auch die Überhänge des Maserati Quattroporte 2030 Concept fallen sehr üppig aus und erinnern an Fahrzeuge aus den 70er-Jahren.

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Kommentare zum Artikel (6)

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wiegepaul
30.10.2010, 09:37Uhr

Ach ja, Batman stimmt, dachte ich auch!

oder ein SF mit Autos als lebene Organismen, wie die Raumschiffe der Volonen.

wiegepaul
30.10.2010, 09:34Uhr

wenn Designer "wüten", das ist für mich: zB.

- die Nase des Mercedes SLR - ist es ein Nasenbär oder ein Ameisenbär

- Happy-Face Kühler in fast allen Variationen! Würg !!

- aktuelle Mercedes S-Klasse, E-Klasse

- viel zu riesige, gezogen Scheinwerfer-Schlitz-Augen,
die noch dazu irre teuer sind und Birnenwechsel zum Staatsakt machen

mfG

Geizdiesel
22.10.2010, 15:57Uhr

nette Idee, wäre auch vielleicht was für den nächsten Batmanfilm

wiegepaul
22.10.2010, 10:47Uhr

was soll übrigens in dieser Überschrift das "...wüten" ?

Ist das Provovokation ? oder nur Arroganz oder gar nur einfachste Dummheit ?

wiegepaul
22.10.2010, 10:44Uhr

solche Studien sind Ideensammlungen, die Markenbenennung ebnso -

- die seitliche Linie würde doch durchaus zu einem Sportwagenhersteller wie Maserati passen -

was ich sehe ist: ein Auto mit Wirbelsäule! interessant !

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