Mattlack-Pflege — 01.08.2011
Die Tücken des matten Lacks
Matt lackierte Autos sind extravagant und fallen auf. Allerdings ist es gar nicht so einfach, die stumpfe Pracht zu erhalten. Das gelingt nur dem, der weder Kosten noch Mühen scheut.
Mit einem matt lackiertem Auto fällt man auf unter all den standardmäßig glänzenden Karossen im Straßenbild. Matt ist cool. Allerdings kann der extravagante Look schnell ins Gegenteil umschlagen: Bürsten, Wachse und Polymere in Waschanlagen oder Lackpflegemittel mit schleifender Wirkung können schnell ein ungewolltes Glänzen auf die Karosserie zaubern. Die Poren des Mattlackes schließen sich nach und nach, und der Matteffekt löst sich in Wohlgefallen auf, warnt der ADAC. Auch die Behebung kleiner Lackschäden ist bei Mattlack schwieriger, weil eine punktuelle Nachbesserung nicht möglich ist. Schnell wird eine Neulackierung des kompletten Karosserieabschnitts nötig.
Wer also den Mattlack möglichst lange erhalten möchte, sollte auf die manuelle Wäsche mit Hochdruckreiniger ausweichen oder sich eine Waschanlage mit textilem Waschmaterial ohne Wachskonservierung (z. B. Cabrio-Waschprogramm) suchen. Stärkere Verschmutzungen sollten nur mit speziellen Pflegemitteln beseitigt werden.
Kommentare zum Artikel (3)
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Dann nimmt Folie (CAR-Wrapping) spart die hälfte des Geldes und bis zu 7 Jahre Garantie.
Korrektur : Manuelle Wäsche ist natürlich besser.
Alles Quatsch,der vor 28 Jahren als glänzender Metallic-Lack aufgetragene, durch langes stehen und seltenes polieren zum Mattlack mutierte Farbauftrag an meinem Youngtimer, sieht wirklich genauso aus wie die gleiche Farbe als aktueller Mattlack.
Zum Erhalt ist es nur Notwendig, nach dem Waschen einfach Heisswachs aufzutragen. Fertig. Es bleibt der Mattlack-Look und ist trotzdem geschützt.
MfG