Maut-Gebühren im Überblick

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Maut in Europa

— 24.04.2014

So viel kosten Europas Autobahnen

Mehr als 20 Länder in Europa kassieren für die Benutzung von Autobahnen und Schnellstraßen eine Gebühr. Der ADAC hat eine Übersicht zusammengestellt, was Vignetten in Europa kosten.

Maut-Gebühren gibt es in Deutschland bisher nur für Lkw – im europäischen Ausland sieht das anders aus: Mehr als 20 Länder verlangen für die Nutzung von Autobahnen und Schnellstraßen auch von Pkw-Fahrern Gebühren in Form einer streckenbezogenen Maut oder einer zeitlich begrenzten Vignette. Nach Streckenlänge wird die Straßennutzungsgebühr etwa in Frankreich, Griechenland, Italien und Spanien abgerechnet. Dort zahlen Autofahrer für die zurückgelegten Kilometer. Vignetten gibt es zum Beispiel in Österreich, der Schweiz, Rumänien und Bulgarien. Daneben fallen in einigen Ländern auch noch Brücken-, Tunnel- oder eine City-Maut an.

Oben in der Bildergalerie: Maut-Gebühren im Überblick

Besonders teuer sind die Vignetten in Ungarn und in Österreich – eine Jahresvignette kostet dort rund 140 Euro (Ungarn) beziehungsweise 82,70 Euro (Österreich). Allerdings bieten beide Länder auch Vignetten für kürzere Zeiträume an. Trotz hoher Kosten gilt: Besser nicht ohne Vignette unterwegs sein. Maut-Preller müssen mit hohen Bußgeldern rechnen, warnt der ADAC. So muss in Österreich eine Ersatz-Maut von 120 Euro entrichtet werden – bei Verweigerung wird eine Bußgeld in Höhe von 300 Euro fällig. Die Vignetten gibt es an den Grenzübergängen oder – für Österreich, Schweiz, Tschechien und Slowenien – auch beim ADAC.

Lesen Sie auch: So hoch sind Bußgelder in Europa

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