Maut: Gebühren-Überblick

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Maut und Vignetten in Europa: Überblick

— 29.06.2017

So viel Maut kassiert Europa

In vielen europäischen Ländern wie Österreich, Italien, Frankreich oder Kroatien werden Mautgebühren fällig. Oft muss vorab eine E-Vignette gekauft oder das Auto online registriert werden. Überblick!

In Ungarn gibt es nur noch die elektronische Vignette. Sie kostet für ein Jahr 140 Euro, für einen Monat ca. 15 Euro und für zehn Tage zehn Euro.

Maut-Gebühren gibt es in Deutschland (bisher) nur für Lkw. Im europäischen Ausland sieht das ganz anders aus: Die meisten Länder verlangen für die Nutzung von Autobahnen und Schnellstraßen auch von Pkw-Fahrern Gebühren in Form einer streckenbezogenen Maut oder einer zeitlich begrenzten Vignette, in einigen Ländern fallen auch noch zusätzliche Brücken-, Tunnel- oder eine City-Maut an. Wer also mit dem Auto im europäischen Ausland Urlaub machen möchte, der sollte sich unbedingt vorher über etwaige Mautgebühren informieren.

In einigen Ländern muss das Auto vorab online registiert werden

Zum einen, weil die Kosten dafür unbedingt im Urlaubsbudget berücksichtigt werden sollten: In einigen Ländern wie Frankreich, Österreich oder Griechenland können durchaus Dutzende Euro fällig werden. Zum anderen, weil in manchen Ländern wie Ungarn, der Slowakei oder streckenweise auch in Portugal ausschließlich elektronisch abgerechnet wird – hier muss das Auto vorab online registriert oder eine E-Vignette gekauft werden. Eine Zahlung vor Ort ist nicht möglich! Nähere Infos zu den Konditionen in den wichtigsten europäischen Reiseländern gibt es in Bildergalerie!

Europa: Soviel Maut nehmen die Länder

Richtzeichen für Maut-Station Pkw-Maut Schweiz Flagge

Teilweise drohen empfindliche Geldbußen

In Kroatien wird an Mautstationen nach Strecke abgerechnet. Bezahlt wird bar, mit Karte oder elektronisch.

Besonders teuer sind die Vignetten in Ungarn, Slowenien und Lettland – eine Jahresvignette kostet dort rund 140 Euro (Ungarn), 110 Euro (Slowenien) bzw. gar 300 Euro (Lettland)! Dagegen wirkt Österreich mit seinen 86,40 Euro Jahresgebühr geradezu günstig. Allerdings bieten die meisten Länder auch Vignetten für kürzere Zeiträume an.

Trotz hoher Kosten gilt: Besser nicht ohne Vignette unterwegs sein. Mautpreller müssen mit hohen Bußgeldern rechnen, warnt der ADAC. So muss in Österreich eine Ersatz-Maut von 120 Euro entrichtet werden – bei Verweigerung wird eine Bußgeld in Höhe von 300 Euro fällig. Die Vignetten gibt es an den Grenzübergängen oder – beispielweise für Österreich, Schweiz, Tschechien und Slowenien – auch beim ADAC.

Autor: Maike Schade

Stichworte:

City-Maut Maut Pkw-Maut

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