MAV-L: Vorstellung

— 09.04.2013

Corvette-Power für Navy Seals

Mit dem MAV-L dürfen es US-Spezialeinheiten gerne auch eilig haben:  Der neuste Truck fürs amerikanische Militär entstand zusammen mit dem Corvette-Racing-Team Pratt & Miller.



Das Pentagon will für seine Spezialeinheiten nur das Beste. Bis 2020 sollen die Elite-Truppen 1300 neue Fahrzeuge bekommen. Neuester Bewerber: der MAV-L (Medium Assault Vehicle-Light, übersetzt: Leichtes Angriffs-Fahrzeug). Ein Truck mit Rennsport-Genen: Neben den Rüstungsunternehmen BAE und Northrop Grumman ist das Racing-Team von Corvette, Pratt & Miller, an der Entwicklung des Einsatzfahrzeugs beteiligt. Für gewöhnlich bringen sie Corvette und Cadillac CTS auf die Rennstrecke, nahmen 2012 sogar mit einer C6 ZR1 am 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil.

Punisher und andere Spezialfahrzeuge

Punisher

Überrollrahmen für sechs Soldaten. Der siebte, am Maschinengewehr, hat Pech gehabt.

Statt Renn-Reglements gelten für den Truck die Anforderungen des amerikanischen Amts für Spezialeinheiten (US Special Operations Command, abgekürzt: USSOCOM). Damit der Wagen mit einem Helikopter des Typs CH-47 Chinook transportiert werden kann, griffen Pratt & Miller auf Carbon und Leichtbau-Rahmen zurück. Trotzdem bietet das 5,32 Meter lange und zwei Meter breite Fahrzeug auch beim Überschlag genug Schutz für die sechs Insassen. Die Höhe von 2,10 Metern lässt sich für den Lufttransport auf 1,80 Meter verringern. Das Gewicht variiert zwischen 3,4 und knapp sechs Tonnen – je nachdem, ob der MAV-L mit Panzerplatten, Maschinengewehren oder anderen Ausrüstungsgegenständen bestückt ist.

Groß, schwer oder gepanzert: Schwermetall

Video: VW Sharan vs. KMW Boxer

Truppentransporter gegen Familien-Van

Für das persönliche Hab und Gut der Spezialeinheiten verfügt der Rahmen über zahlreiche Ösen, Halterungen und Stauräume. Die zwei Achsen werden nicht etwa von einem Corvette-Motor angetrieben, sondern von einem verbrauchsärmeren 4,4-Liter-Vierzylinder-Diesel mit 220 PS. 678 Nm stemmt dieser auf die Kurbelwelle und beschleunigt den Mini-Truck auf maximal 130 km/h. Im Gelände sind es knapp 100 km/h. Besonders raffiniert: Sollte der Fahrer verletzt werden, kann der Beifahrer über ein zusätzliches Lenk- und Bremssystem weiterfahren. Preise für den MAV-L sind nicht bekannt. Doch laut Forderungen des Pentagon darf er in Serie nicht mehr als umgerechnet 270.000 Euro kosten.

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