Maybach 62 Landaulet

Maybach 62 Landaulet Maybach 62 Landaulet

Maybach 62 Landaulet

— 02.11.2007

Luftiger Luxus

Zurück in die 20er: Maybach eröffnet im Fond der limitierten Landaulet-Version den Blick in den Himmel. Kein billiger Luxus, denn unter einer Million Euro wird sich das weiße Sahnehäubchen nicht kaufen lassen.

Wem ein Maybach noch nicht exklusiv genug ist, den reizt vielelicht das Maybach Landaulet. Die in den 20er- und 30er-Jahren beliebte Karosserieform bietet den Fondgästen einen Platz unter freiem Himmel, der Chauffeur sitzt überdacht. Der Preis des offenen Luxusliners wird inklusive Steuer bei ca. 1,1 Millionen Euro liegen. Mehr Geld lässt sich für einen Viertürer derzeit kaum ausgeben. Bisher ist der Landaulet ein Einzelstück, das gekrönten Häuptern oder superreichen Promis als Hightech-Kutsche dienen könnte. Während der Chauffeur hermetisch abgeschlossen hinterm Volant Platz nimmt, lässt es sich aus dem Fond repräsentativ winken. Die Basis für den Open-Air-Luxus bildet der Maybach 62 S, dessen V12 mit 612 PS und 1000 Newtonmetern Drehmoment über jeden Zweifel erhaben ist.

Weiß für die Passagiere, schwarz für den Chauffeur

Auf Wunsch öffnet und schließt eine Elektrohydraulik das innen in schwarz eingekleidete Dach in 16 Sekunden, eine weiße Lederpersenning dient zur Verkleidung des geöffneten Verdecks.

Um den Passagieren den ungehinderten Blick auf den Himmel freizugeben, haben die Techniker das hintere Dachmodul entfernt. Die Seitenwände blieben stehen und wurden lediglich mit integrierten Stahlrohren unsichtbar verstärkt. Auf Wunsch öffnet und schließt eine Elektrohydraulik das innen in Schwarz eingekleidete Dach in 16 Sekunden, eine weiße Lederpersenning dient zur vorschriftsmäßigen Verkleidung des geöffneten Verdecks. Während die Passagiere in feinstem weißen Leder und Veloursteppichen schwelgen können, ist der Arbeitsplatz des Chauffeurs in Schwarz gehalten. Darben muss auch er nicht, sämtliche Zierteile wurden mit schwarzem Klavierlack und besonders hochwertigem Leder aufgewertet. Wiederum weiß dominiert die exklusive Lackierung der Edelkarosse, selbst die glanzgedrehten 20-Zoll-Felgen und die vorderen Blinker wurden in Weiß gehalten. Einen Kontrast dazu bilden innen Applikationen und Zierteile in schwarzen Klavierlack oder aus schwarzem Granit mit goldenen Einschlüssen. Die Trennwand zwischen Fahrer und Passagieren wird dank einer im Glas eingebetteten Flüssigkristallfolie auf Knopfdruck undurchsichtig. Im Fond sorgen zwei an die offene Studie angepasste Klimaautomatiken für angenehme Temperaturen, zwei separate Liegesitze in Kombination mit der Luftfederung und adaptiven Dämfern für optimale Entspannung. Wenn es der Prominenz zu langweilig wird, lohnt der Griff zum Champagner in die kompressorgekühlte Bordbar, der DVD-Player und ein Sechsfach-CD-Wechler garantieren zusätzliche Ablenkung. Ob die Reminiszenz an die goldenen Zwanziger eine Chance auf Serienfertigung hat, ließ Daimler offen.

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