Mazda B2500 L-Cab

Mazda B2500 L-Cab Mazda B2500 L-Cab

Mazda B2500 L-Cab

— 19.06.2003

Thailand-Variante

Der neue Mazda B2500. Wie der baugleiche Ford Ranger kommt er aus Thailand. Doch die Ausstattung zeigt Unterschiede.

Motor und Karosserie

Man kann schon darüber streiten, ob ein Auto mit vier Türen und Heckklappe ein Vier- oder ein Fünftürer ist. Was ist aber dann ein Auto, das zwei ganze und zwei halbe Türen hat, die alle dem Einstieg von Passagieren dienen? Ein Dreitürer?

Karosserie und Qualität Egal, jedenfalls ist sie praktisch, die neue Karosserie der Anderthalbkabiner-Pickups von Mazda und Ford. Die kleinen Zusatztürchen – erst bei offenen "Haupt-Türen" bedienbar – bieten ein wertvolles Plus an Zugänglichkeit zu den hinteren Notsitzen. Die klappt man aber besser hoch und nutzt den Platz als Stauraum. Neu ist die aufgewertete Toplands-Ausstattung des Mazda mit silbernem Armaturenpaneel, Breitreifen, Alufelgen. Alles wirkt solide, ist ordentlich verarbeitet.

Fahrfreude und Antrieb Auf der Straße fährt man nur mit Hinterradantrieb; oft dreht eines der gering belasteten Räder durch. Solange die Fahrbahn eben ist, kann man recht entspannt dahinfahren. In der Stadt ist der Pickup sperrig.

Fahrwerk und Geländetauglichkeit

Fahrleistungen Auch wenn er auf dem Papier nur 109 PS hat – der Wirbelkammer-Diesel mit drei Ventilen pro Zylinder wirkt munter. Er zieht auch bei voller Beladung wacker und dreht fröhlich weit über seine Nenndrehzahl hinaus. Das ist wegen der zu kurzen Übersetzung nötig.

Fahrwerk und Sicherheit Endlich hat auch der Mazda ein ABS und verbesserte Bremsen, die für Pickup-Verhältnisse ausreichend zupacken. Vorsicht in rutschigen Kurven: Keine ESP-Fahrhilfe bremst das ausbrechende Heck.

Komfort Sitze und Ausstattung ordentlich, der Motor nicht zu laut. Aber die Federung ist unbeladen hoppelig, beladen schwammig.

Geländetauglichkeit Wegen der Untersetzung fehlt nie die Kraft, der Allrad kann nur im Stand zugeschaltet werden. Das harte Fahrwerk ist recht steifbeinig.

Preis und Kosten Der Preis der Toplands-Version ist mäßig günstig, Klima und Metallic kosten extra (1200 bzw. 400 Euro). Gewichtsbesteuerung ist immer möglich.

Fazit und Technische Daten

Fazit Die Überarbeitung hat dem Mazda B2500 gut getan. Jetzt hat er brauchbare Bremsen, die hinteren Zusatztürchen sind praktisch. Der recht konventionelle Motor macht seine Sache weiterhin erstaunlich gut. Die Ausstattung ist anders als beim sonst baugleichen Ford – der Mazda macht mit dicken Rädern mehr her, hat aber kein Radio.

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