Kaufberatung Mazda CX-3

Mazda CX-3 Mazda CX-3 Mazda CX-3

Mazda CX-3: Kaufberatung

— 29.07.2015

Gesucht: Der beste Mazda CX-3

Mit dem CX-3 betritt Mazda kein Neuland, vielmehr soll der Erfolg des CX-5 wiederholt werden – diesmal bei den kleinen SUV. Klein, das heißt: Grundfläche wie ein Golf, höherer Einstieg und wahlweise Allradantrieb.

Keine andere Klasse wächst zurzeit schneller als die der kleinen SUV. Marktführer: Opel Mokka. Wettbewerber? Jede Menge: von Fiat 500X über Jeep Renegade bis zum Subaru XV all jene, die etwa in Golf-Größe antreten und zumindest gegen Aufpreis die Möglichkeit(en) von vier angetriebenen Rädern bieten. Das eigene Wachstum hat Mazda auch dem CX-5 zu verdanken. Das Kompakt-SUV konkurriert mit dem VW Tiguan und war von Beginn an ein Erfolg. Diesen Erfolg wollen die Japaner nun eine Klasse tiefer wiederholen, bis zu 20.000 Verkäufe sind das Ziel für 2016. Wie beim größeren CX-5 sollen 40 bis 50 Prozent der Kunden erobert werden, also von anderen Marken kommen. "Wir stehen am Gas", sagt Bernhard Kaplan, Direktor für den Vertrieb in Deutschland. Große Ziele für den Kleinen: Entwickelt und gebaut in Hiroshima, soll sich der CX-3 im Verkauf zwischen Mazda3 und CX-5 einsortieren. Helfen sollen dabei fesches Design, frische Technik und faire Preise.
Im Überblick: Alle News und Tests zum Mazda CX-3

Die Motoren leisten zwischen 105 und 150 PS

Video: Mazda CX-3 (2015)

CX-3 auf Erfolgskurs

Das technische Gerüst, wie etwa das Chassis, kommt vom Mazda2, doch Format und Anspruch weisen Richtung 3, also in die Kompaktklasse. Die Motoren leisten zwischen 105 und 150 PS und decken damit die am meisten gefragte Spanne ab. Der Benzinmotor, mit zwei Liter Hubraum ungewöhnlich groß, ist ein Sauger. Es gibt ihn in zwei Leistungsstufen. Typisch für Mazdas Skyactiv-Technik ist die hohe Verdichtung von 14:1. Das wirkt sich nicht negativ auf die Laufkultur aus, der Motor arbeitet leise und vibrationsarm. Bis er seine volle Leistung abgibt, lässt er sich etwas bitten, der Verzicht auf Turboaufladung bedeutet eben auch den Verzicht auf jenen frühen Drehmomentschub, der für diese Technik typisch ist. Dafür kommt die Leistung linear, die Reaktion auf das Gaspedal ist spontan. Außerdem sind 204 Newtonmeter nicht schlecht, und das nutzbare Drehzahlband ist breit.
Preise: Mazda CX-3
Skyactiv-G 120 Skyactiv-G 150 AWD Skyactiv-D 105 Skyactiv-D 105 AWD
ab 17.990 Euro|23.390 Euro 1) ab 24.690 Euro 1)|26.190 Euro 1) ab 21.990 Euro 2) ab 26.590 Euro 3)|28.190 Euro 3)
1) Exclusive-Line; 2) Center-Line; 3) Sports-Line

Leichtbau und hochfeste Stahlsorten machen den CX-3 spürbar leicht und lassen ihn flott einlenken.

Schmaler fällt das nutzbare Drehzahlband beim Diesel aus. Doch der Langhuber tritt fast verzögerungsfrei an und dreht flott hoch. Für das volle Drehmoment von 270 Newtonmetern braucht es lediglich die doppelte Leerlaufdrehzahl. Dass vorn Common-Rail (2000 bar) und Turbolader (1,55 bar) richtig Druck machen, davon bekommt der Fahrer fast nur die angenehmen Effekte zu spüren: linearen Schub, der – ebenfalls typisch für Diesel – bei Erreichen der Nenndrehzahl spürbar nachlässt. Dafür schaltet man freiwillig einmal öfter als nötig – weil die exakte Führung des Schalthebels so viel Freude bereitet. Sechs Gänge stehen zur Verfügung, das gilt auch für die optionale Wandlerautomatik der Allradversion. Kat, Partikelfilter sowie Hoch- und Niederdruckabgasrückführung säubern das Abgas auf Euro 6-Niveau. Den Diesel verdichtet Mazda etwas höher als die bisherigen Skyactiv-Motoren mit 14,8:1. Alle anderen, ganz gleich, ob Otto oder Diesel, haben eine Verdichtung von 14:1. Diese für Diesel niedrige und für Benziner sehr hohe Verdichtung soll für sauberes Abgas sorgen. Leichtbau inklusive warmumgeformter und hochfester Stahlsorten soll den Verbrauch senken. Die Diät wirkt, unter 1200 Kilogramm wiegt der leichteste CX-3. Selbst mit Automatik, Allrad und Exclusive-Line ist das kleine SUV spürbar leicht, lenkt flott ein und sorgt für gute Laune am Lenkrad.

Lange Strecken im CX-3 sind kein Problem

Mazda gibt sich Mühe mit Material und Verarbeitung. Niedriger Geräusche und eine entspannte Sitzposition sorgen für Langstreckentauglichkeit.

Dass an der Hinterachse auch bei der Allradversion eine Verbundlenkerachse arbeitet, macht sich nicht negativ bemerkbar, der Komfort geht in Ordnung. Lediglich die Sitze sind etwas zierlich und haben kurze Auflageflächen. Wegen niedriger Geräusche, entspannter Sitzposition und guter Sicht – zumindest nach vorn – ist der CX-3 dennoch langstreckentauglich. Selbst nach Stunden im Auto stützen die Sitze gut. Auch an Assistenzsystemen herrscht kein Mangel – doch nur wer die Topausstattung wählt, bekommt Abstandstempomat, Totwinkelwarner, Kurvenlicht und Fernlichtassistent – dann immerhin für faire 1300 Euro im Paket mit einem Soundsystem von Bose. Die Zeit vertreibt schon in der Basis ein Radio mit AUX- und USB-Anschlüssen. In der Prime-Line gesellt sich dann ein Touchscreen hinzu, das Navigationssystem kostet 690 Euro. Radiosender kommen klassisch über Ultrakurzwelle ins Auto.

Ein Artikel aus AUTO TEST

Etwas unverständlich ist die Paketpolitik. So ist der Basis-CX-3 mit knapp 18.000 Euro zwar günstig, lässt sich jedoch nur mit Metalliclack aufwerten. Sinnvoller ist die Center-Line für 2000 Euro mehr. Sie bringt neben dem erwähnten 7-Zoll-Farbdisplay auf dem Armaturenträger unter anderem Aluräder, Internetradio, Tempomat und eine elektronische Steuerung für die Klimaanlage mit. Praktische Dinge wie Einparkhilfe, Sitzheizung, Licht-/Regensensor und Spurhaltewarner gibt es zusammen mit Digitalradio und abgedunkelten Fondscheiben für 1100 Euro im Paket. Wer LED-Licht möchte, muss die nochmals 1900 Euro teurere Exclusive-Line kaufen. Die ist ohnehin Voraussetzung für einen Benziner mit Automatik, Allrad oder 150 PS. Diesel ohne Allrad heißt mindestens Center-Line. Diesel mit Allrad gibt es nur mit der Sports-Line.

Weitere Infos zum Mazda CX-3 und seinen wichtigsten Konkurrenten finden Sie in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen Daten und Tabellen gibt es im Online-Artikelarchiv als PDF-Download.

Kaufberatung kompakt Mazda CX-3

Der vollständige Artikel ist ab sofort im unserem Online-Artikelarchiv erhältlich. Hier können Sie das Original-Heft-Layout als PDF-Dokument downloaden. Der Artikel handelt vom Mazda CX-3 (Kaufberatung).

Veröffentlicht:

29.07.2015

Preis:

2,00 €

Kaufberatung Mazda CX-3

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Autor:

Andreas Of

Fazit

Nachdem wir zwei Tage lang mit dem CX-3 auf spanischen Landstraßen und Autobahnen und kurz auch abseits davon unterwegs waren, können wir fast nur Gutes über dieses kleine SUV sagen. Der CX-3 fährt anständig, bietet für die meisten alltäglichen Autofahrer-Situationen genügend Platz und macht sich in der Stadt nicht unnötig breit. Einzig die hohe Ladekante und die preistreibende Ausstattungspolitik stören.

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